Eiskalte Nebel- und Regentage und dunkle Stimmungslagen: Der November galt bereits in Vor-Corona-Zeiten als Monat der großen Tristesse. Doch dieses Jahr hat sich sein Ruf zusätzlich verschlechtert. Mit ihm verbindet man jetzt auch steigende Infektionszahlen, Kontaktbeschränkungen und den Teil-Stillstand. Nicht verwunderlich also, dass in dieser Woche erneut vor allem Themen Schlagzeilen machten, die vielen aufs Gemüt schlagen.

1. Böllern in Maßen:

Bild: Samira Matschinsky

Wer mit viel Lärm und Licht die bösen Geister vertreiben wollte, die das zu Ende gehende Jahr beschert hat, geht wohl leer aus. Zwar müssen nun doch nicht alle Liebhaber bunter Knaller zwischen den Jahren auf den Feuerwerksspaß verzichten. Bund und Länder verbieten das Böllern an Silvester nicht grundsätzlich. Private Feuerwerke bleiben weiterhin erlaubt.

Aber das ganz große Farbspektakel über dem Bodensee wird es dieses Jahr trotzdem nicht geben. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke und das Abfeuern von Raketen auf belebten Straßen und Plätzen sind nämlich verboten. Aber vielleicht hilft es ja auch, diesmal einfach die Sekt-Korken laut genug knallen zu lassen, um Licht und Glück die Bahn fürs kommende Jahr zu bereiten.

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2. Stresstest für Eltern

Bild: Samira Matschinsky

Zwei zusätzliche schulfreie Tage: Was erst mal wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für viele Kinder und Jugendliche klingt, beschert nicht allen Grund zur Freude. Denn die fast bundesweit beschlossene Verlängerung der Weihnachtsferien soll nicht dazu dienen, eher in den Urlaub oder zu Oma und Opa aufs Land zu fahren. Vielmehr sind Kinder und Jugendliche dazu angehalten, die Tage bis Heiligabend in häuslicher Isolation zu verbringen, damit die erlaubte Feier im größeren Familienkreis zu keiner Virenschleuder wird.

Die Großeltern können daher auch nicht als Notbetreuung für die Kinder einspringen, wenn die Eltern in der Weihnachtswoche noch arbeiten müssen. Bei einigen Müttern und Vätern dürfte die neue Ferienregelung daher ungute Erinnerungen an die Zeiten der Schulschließungen wachrufen – als Homeoffice sowie Beschulung und Bespaßung der Kinder unter einen Hut gebracht werden mussten. Doch sollte sich das damalige Chaos wiederholen, wird es diesmal in vielen Wohnungen wenigstens vor weihnachtlich geschmückter Kulisse stattfinden.

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3. Tretroller aus Übersee

Bild: Samira Matschinsky

Neu bietet neben einem Vogel aus den USA auch ein griechischer Göttervater aus Irland in Konstanz Miet-Elektroroller an. Die amerikanische Firma Bird ist mit 80 bis 120 E-Scootern seit Mitte September präsent. Jetzt hat das irische Unternehmen Zeus nachgezogen, mit 100 Rollern. Respekt: Damit übertrifft das Angebot der beiden Himmelsboten bereits die Anzahl an Elektroautos in der Stadt: davon gab es im Sommer erst 190.