Am 8. August sollte das Konstanzer Seenachtfest stattfinden – ein letztes Mal in bisheriger Form mit großem Feuerwerk, bevor es zu einer Umstellung auf eine verkleinerte Ausgabe kommen sollte. Die Pläne sind hinfällig, nachdem die Bundesregierung am Mittwoch eine Absage aller Großveranstaltungen, die bis 31. August stattfinden sollten, anordnete. Die Stadt Konstanz reagiert hierauf und teilt mit: „Das für August 2020 geplante Seenachtfest wird nicht wie geplant stattfinden.“

Weitere Maßnahmen sollen noch besprochen werden

Man sehe die bundesweite Pflicht zur Absage auch für Konstanz als bindend, erklärt Walter Rügert, Sprecher der Stadtverwaltung, auf Anfrage des SÜDKURIER. Die weiteren Maßnahmen nach der Entscheidung der Regierung wolle die Stadt in der kommenden Woche besprechen, hierzu gehöre auch ein Austausch mit dem Gemeinderat in der Sitzung am Dienstag, 21. April, und der Stadt Kreuzlingen.

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„Auch werden kommende Woche die Gespräche zwischen der Stadt Konstanz und dem Veranstalter Full Moon stattfinden, um die weiteren Schritte zu klären“, erklärt Rügert. Laut Björn Borg, bei Full Moon zuständig für das Seenachtfest, auch um mögliche alternative Formate gehen. Eine komplette Absage sei ebenso möglich wie eine Änderung im Festkonzept.

Die Agentur Full Moon kündigte bereits zuvor an, sie wolle ihre Entscheidung von den Entwicklungen in diesem Monat abhängig machen. Die bisherigen Planungen liefen angesichts der Ungewissheit „auf Sparflamme“, erklärt Björn Borg zuletzt gegenüber der Redaktion.

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