Externe Fachplanungsbüros, das Amt für Stadtplanung und Umwelt sowie die Wirtschaftsförderung und die Stadtwerke werden zusammenarbeiten, um das Industriegebiet klimafreundlicher zu machen. Ziel des Konzeptes ist es, herauszufinden, wo Energie gespart werden kann. Weiterhin wolle man aufzeigen, wo dort der Einsatz von erneuerbaren Energien möglich ist.

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Um auch Anwohner und die ansässigen Unternehmen mit einzubeziehen, wird es im Oktober eine sogenannte Zukunftswerkstatt geben. In dieser soll das Projekt vorgestellt und so die Akzeptanz für die Entwicklung erhöht werden. Gemeinsam wolle man dann Umsetzungsempfehlungen erarbeiten, so die Mitteilung. Im Rahmen des Förderprogramms „Energetische Stadtsanierung“ sei bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Zuschussantrag gestellt worden.

Nach einer öffentlichen Ausschreibung habe man die Firmen Tilia und Averdung Ingenieure und Berater sowie das dazugehörige Hamburg-Institut gewinnen können. Sie sind auf nachhaltige Energieversorgung spezialisiert und erarbeiten jetzt ein entsprechendes energetisches Quartierskonzept. Konkret heißt das: Die beiden Fachbüros werden bis Ende Dezember detaillierte Handlungsempfehlungen in Sachen Energiesparen für das Industriegebiet entwickeln.

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Dazu werden in einem ersten Schritt sowohl der Energieverbrauch als auch die potenziellen Sparquellen untersucht. Das Konzept soll sich im Schwerpunkt an die Areale Unterlohn und Grubwiesen richten. Erste Ideen für eine nachhaltige Entwicklung des Areals haben die beiden Büros bereits: Beispielsweise könne industrielle Abwärme oder Großwärmepumpen in Kombination mit der Abwasserwärme des Klärwerks genutzt werden. Zurück geht die Idee für die Erarbeitung des sogenannten „Integrierten energetischen Quartierskonzeptes“ auf den Energienutzungsplan. Dieser wurde 2018 vom Gemeinderat verabschiedet.