Caritas-Geschäftsführer Andreas Hoffmann kann vermelden: „Es sind keine neuen Mitarbeitenden und Bewohner im Haus Don Bosco in den letzten Tagen mehr erkrankt“, sagt er. „Regelmäßige Tests, immer in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt, laufen alle paar Tage.“ Insofern gebe es auch ständig neue Ergebnisse, aber die jüngsten Tests seien alle negativ gewesen. „Es sieht nach Stabilisierung aus, was uns alle erleichtert.“

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25 Mitarbeiter waren vor wenigen Wochen an Covid 19 erkrankt – zehn davon sind laut Geschäftsführer wieder gesund und arbeiten wieder. „Und es kommen und es kommen jeden Tag rückkehrende Mitarbeitende dazu – das ist sehr erfreulich.“

Andreas Hoffmann.
Andreas Hoffmann. | Bild: Schuler, Andreas

Gleichzeitig hat er traurige Dinge zu berichten: „Der Gesundheitszustand bei einigen wenigen Bewohnern schwankt sehr“, berichtet Andreas Hoffmann. „Es gibt Wechsel zwischen ‚auf dem Weg der Besserung‘ bis hin zu plötzlicher, erheblicher Verschlechterung bei Bewohnern, die schon auf einem guten Weg waren.“

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Bild: Schuler, Andreas

In den letzten Tagen seien zwei Bewohner des Don Bosco gestorben, die vorher an anderen schweren Erkrankungen gelitten hätten. „Corona hat sicherlich den Sterbeprozess beschleunigt, da Corona für eine erhebliche Schwächung des Allgemeinzustandes sorgt und in Kombination dann die Kraft nicht mehr reicht“, sagt Andreas Hoffmann.

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Es gäbe Patientenverfügungen und diese griffen auch bei Corona. „Deshalb wurden nach Rücksprache mit den Angehörigen und den behandelnden Ärzten keine lebensverlängernden Maßnahmen veranlasst. Menschen in der letzten Lebensphase werden von den Ärzten und unserem Pflegeteam professionell begleitet. Die Angehörigen werden einbezogen und sind präsent.“