Runde für Runde ohne nur einmal in die Pedale treten oder mit einem Fuß sich abstoßen zu müssen – wer das schon immer mal schaffen wollte, ist auf einer Pumptrack bestens aufgehoben. Nachdem eine solche Strecke bereits auf Klein Venedig stand, ist sie nun auf dem Benediktinerplatz anzufinden. Am Freitagvormittag wurden die verschiedenen Module zusammengesetzt und ergeben nun in ihrer Gesamtheit eine rund 40 Mal 20 Meter große Bahn für jedermann.

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Das Ziel beim Befahren eines Pumptracks ist, die Vorwärtsbewegung ohne Pedalantrieb zu erlangen. Durch geschicktes Gewichtverlagern können auf den Wellen und Hügeln die notwendigen Geschwindigkeiten erreicht werden, um den Rundkurs ein oder mehrmals zu durchfahren. Das aktive Be- und Entlasten von Vorder- und Hinterrad wird als pumpen bezeichnet.

„Sobald man aufs Laufrad kann, kann man sich auch hier versuchen“

Patrick Glatt vom Amt für Bildung und Sport erklärt: „Das ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Konstanz, der Interessengemeinschaft bewegende Gesundheitsförderung Konstanz und der Fachgruppe Sportwissenschaft der Uni“, sagt er. Die Zielgruppe: alle Roll- und Radsportler, vom Laufrad, Kickroller, BMX-Rad, Inlinern, Skateboards bis hin zum Mountainbike. „Es gibt keine Altersbeschränkungen. Sobald man aufs Laufrad kann, kann man sich auch hier versuchen“, so Patrick Glatt, der diese Möglichkeit als weitere Attraktion primär für Kinder und Jugendliche bezeichnet.

Auf dem Benediktinerplatz wird die Bahn voraussichtlich bis Ende 2021 jedem zur Verfügung stehen. „Sie besitzt auch einen Rundenzähler: Ziel auf dem Benediktinerplatz sind mindestens 30.000 Runden. Also unser Appell an alle: Rauf auf den Track“, sagt Patrick Glatt.

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Die ersten Pumptracks wurden in den 1970er- bis 1980er-Jahren, zur Zeit des aufkommenden BMX-Sports, in den USA angelegt. Diese sind jedoch noch als rudimentäre BMX-Strecken zu verstehen. Im Jahr 2003 entstanden in Australien die ersten Pumptracks im modernen Sinn.