„Wir sind Regen-unerprobt. Es war wohl 1988, dass es das letzte Mal beim Suserfest richtig geregnet hat“, erzählt Marcus Glöckler. „Und trotz Regens lief es überraschend gut. Wir haben das Beste rausgeholt‘, bilanziert der Cheforganisator. „Es hätte schlimmer kommen können“, erklärt auch Michaela Wussow, die mit ihrem Crêpes-Stand zum Stamm der Suserfestausrichter gehört. „Als am Freitagnachmittag Waideles ‚Take a dance‘ spielte, kam die Sonne raus. Das hat super harmoniert“, sagt sie.

Zwei Beteiligte über ihre Premiere

Das schlechte Wetter am Samstag trübte gleichwohl die Stimmung von Anh-Thu Tran von der Cafébar Milk & Honey, die zum ersten Mal dabei war. Glücklich äußerte sie sich über die Plane, die neben ihrem Stand über die Tische und Bänke gespannt wurde. Ein Neuling ist auch das Fischgeschäft JK Fischparadies. „Der Freitag war der beste Tag, auch am Samstag hatte ich immer etwas zu tun. Ich könnte mir vorstellen, nächstes Jahr wieder mitzumachen“, erklärt Inhaberin Denise Stadler.

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Für jede Generation etwas geboten

Drei Generationen der Familie Lietsch besuchten das Suserfest: Sohn Coby, Papa Stefan und Oma Brigitte. „Ich war schon Mal hier, aber das ist nicht meine erste Anlaufstelle“, erklärt Stefan Lietsch. „Ich gehe gerne auf solche Feste, wenn sie um die Ecke stattfinden“, ergänzt seine Mutter. Enkel Coby ist derweil zufrieden mit seiner Limo.

Das Ehepaar Hellen und Paul Hipsagh hat ihren Gast Martin Slade auf das Suserfest geführt. „Es ist wirklich nett hier. Ich finde es schön, dass solche Traditionen aufrecht erhalten werden“, erklärt Slade. Über Brass Combo, die gerade spielt, sagt er: „Das ist genau die richtige Musik.“

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„Das ist ein schönes kleines Fest. Ich bin aus dem Alter für große Feste raus“, sagt auch der 56-jährige Paul. „Mir gefällt es sehr gut“, lobt Ehefrau Hellen. Christian Stoller und Monika Kurz kommen an den Tisch. „Das Flair ist super. Es ist wirklich heimelig. Es ist hier besser als auf der Straße“, lobt Soller den Standort Augustinerplatz.