Konstanz Wir waren schon an Bord: MS Schwaben macht 1930er Jahre mit verspieltem Art-déco-Stil erlebbar

1,5 Millionen Euro haben die Bodensee Schiffsbetriebe (BSB) in die Sanierung des denkmalgeschützten Passagierschiffs investiert. Die stilvolle Architektur der Innenräume, die jetzt eine modern interpretierte Hommage an die Zeit des Art-déco darstellt, hatte damals Vorbildcharakter. Kommen Sie mit uns an Bord der MS Schwaben.

Von
Aurelia Scherrer (Text und Fotos)

 

 

 

Prachtvoll herausgeputzt liegt die MS Schwaben im Konstanzer Hafen. Das Passagierschiff wurde in knapp sieben Monaten entkernt und denkmalgerecht saniert. Die Jungfernfahrten finden jetzt während der Osterfeiertage statt. Danach werden wieder Rund- und Sonderfahrten angeboten.

 

Prachtvoll herausgeputzt liegt das MS Schwaben im Konstanzer Hafen. Das Passagierschiff wurde in knapp sieben Monaten entkernt und denkmalgerecht saniert. Die Jungfernfahrten finden jetzt während der Osterfeiertage statt. Danach werden wieder Rund- und Sonderfahrten angeboten. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

Das Entree die MS Schwaben ist großzügig gestaltet. Christoph Witte, Leiter Schiffs- und Hafentechnik der BSB (im Hintergrund links BSB-Geschäftsführer Norbert Reuter), weist auf die runden Formen hin, welche für die 1930er Jahre typisch sind.

 

Das Entree des MS Schwaben ist großzügig gestaltet. Christoph Witte, Leiter Schiffs- und Hafentechnik der BSB (im Hintergrund links BSB-Geschäftsführer Norbert Reuter), weist auf die runden Formen hin, welche für die 1930er Jahre typisch sind.
Bild: Aurelia Scherrer

Vom Entree ins Séparée: Die Gemälde, die der Stil-Ikone Tamara de Lempicka nachempfunden sind, weisen den Weg zu den Toiletten.

 

Schiffsatmosphäre pur in den Toilettenräumen. Nicht nur die Bullaugen, sondern auch die Stahlwände betonen den Charakter des schwimmenden Denkmals.

 

Schiffsatmosphäre pur in den Toilettenräumen. Nicht nur die Bullaugen, sondern auch die Stahlwände betonen den Charakter des schwimmenden Denkmals. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

 

Sie sind stolz auf die gelungene Sanierung des Denkmals (von links): Pressesprecher Josef Siebler, BSB-Geschäftsführer Norbert Reuter, Christoph Witte, Leiter Schiffs- und Hafentechnik, und Innenarchitektin Claudia Allmendinger erläutern die Finessen auf dem in Petrol gehaltenen Hauptdeck.

 

Sie sind stolz auf die gelungene Sanierung des Denkmals (von links): Pressesprecher Josef Siebler, BSB-Geschäftsführer Norbert Reuter, Christoph Witte, Leiter Schiffs- und Hafentechnik und Innenarchitektin Claudia Allmendinger erläutern die Finessen auf dem in Petrol gehaltenen Hauptdeck. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

So lässt es sich gut reisen: BSB-Geschäftsführer Norbert Reuter findet das Mobiliar nicht nur schick, sondern auch sehr bequem.

 

So lässt es sich gut reisen: BSB-Geschäftsführer Norbert Reuter findet das Mobiliar nicht nur schick, sondern auch sehr bequem.  Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

Herrschaftlicher Aufgang: Dieses Treppenhaus in Birnenholz ist denkmalgeschützt. "Schon Graf Zeppelin hat diesen Handlauf gehalten", bemerkt Christoph Witte.

 

Herrschaftlicher Aufgang: Dieses Treppenhaus in Birnenholz ist denkmalgeschützt. ""Schon Graf Zeppelin hat diesen Handlauf gehalten", bemerkt Christoph Witte. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

Das Fenster im denkmalgeschützten Treppenaufgang gibt den Blick auf den Salon im Oberdeck frei. Hier dominiert - passend zur Birnenholz-Täfelung - die Farbe Senfgelb.

 

Das Fenster im denkmalgeschützten Treppenaufgang gibt den Blick auf den Salon im Oberdeck frei. Hier dominiert - passend zur Birnenholz-Täfelung - die Farbe Senfgelb. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

Innenarchitektin Claudia Allmendinger wollte mit der Farbe Senfgelb Licht auf das Oberdeck bringen. Gezielt hat sie die runde Formensprache der 1930er Jahre eingesetzt, um gleichzeitig die historischen Elemente, wie das Treppenhaus im Hintergrund, hervorzuheben.

 

Innenarchitektin Claudia Allmendinger wollte mit der Farbe Senfgelb Licht auf das Oberdeck bringen. Gezielt hat sie die runde Formenspreche der 1930er Jahre eingesetzt um gleichzeitig die historischen Elemente, wie das Treppenhaus im Hintergrund), hervorzuheben. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

Blick auf das Sonnendeck: Sogar der mit Federn geschmückte Blumenstrauß ist eine Hommage an die 1930er Jahre.

 

Blick auf das Sonnendeck. Sogar der mit Federn geschmückte Blumenstrauß ist eine Hommage an die 1930er Jahre. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

Die Lounge-Atmosphäre auf dem Sonnendeck genießen Claudia Allmendinger und Christoph Witte in vollen Zügen. Die aufwändige Verkleidung der Heizung (rechts im Bild) kommt hier gut zur Geltung.

 

Die Lounge-Atmosphäre auf dem Sonnendeck genießen Claudia Allmendinger und Christoph Witte in vollen Zügen. Die aufwändige Verkleidung der Heizung (rechts im Bild) kommt hier gut zur Geltung. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

Durch das Treppenhaus geht es wieder hinunter. Die spannende Symbiose zwischen Historie und Moderne ist hier deutlich ablesbar.

 

Durch das Treppenhaus geht es wieder hinunter. Die spannende Symbiose zwischen Historie und Moderne ist hier deutlich ablesbar. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

Christoph Witte lädt alle Interessierten auf die historische Entdeckungsreise ein. Er wünscht sich, dass Einheimische und Touristen das denkmalgeschützte Passagierschiff in Ruhe entdecken. Aus gutem Grund werden hier auch Nautiquitäten ausgestellt. Witte zückt gerade alte Fahrkarten aus dem Original-Briefkasten der MS Schwaben.

 

Christoph Witte lädt alle Interessierten auf die historische Entdeckungsreise ein. Er wünscht sich, dass Einheimische und Touristen das denkmalgeschützte Passagierschiff in Ruhe entdecken. Aus gutem Grund wurde hier auch Nautiquitäten ausgestellt. Witte zückt gerade alte Fahrkarten aus dem Original-Briefkasten des MS Schwaben. Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

 

Am 8. Mai 1937 nahm das Schiff seinen Betrieb auf. Es war das erste Schiff der Weißen Flotte, das mit dem damals revolutionären Voith-Schneider-Antrieb ausgestattet wurde.

 

 

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