Konstanz Verband sagt Ja zur Fußballer-Ehe

Der Südbadische Fußballverband (SBFV) hat keine Einwände gegen die Fusion von FC Konstanz und FC Wollmatingen. Die Spitzen besprachen das weitere Vorgehen.

Die ersten Vorsitzenden haben die Eckpunkte der Fusion von FC Konstanz (FCK) und FC Wollmatingen (FCW) mit dem Verbandspräsidenten geklärt (von links): Jochen Eckhardt (FCW), Alfred Hirt (Präsident SBFV) und Max Widmann (FCK).
Die ersten Vorsitzenden haben die Eckpunkte der Fusion von FC Konstanz (FCK) und FC Wollmatingen (FCW) mit dem Verbandspräsidenten geklärt (von links): Jochen Eckhardt (FCW), Alfred Hirt (Präsident SBFV) und Max Widmann (FCK). | Bild: Bild: hfr

Konstanz – Die Fußball-Vereine FC Konstanz und FC Wollmatingen gehen mit Riesenschritten der Fusion entgegen. Das weitere Vorgehen sei nun mit dem Südbadischen Fußballverband (SBFV) geklärt worden, teilten die beiden Vereine mit.

Die „Arbeitsgruppe Fusion“ der Clubs FC Wollmatingen und FC Konstanz habe sich mit Alfred Hirt, dem Präsidenten des Südbadischen Fußballverbands, getroffen. Ziel war es, die rechtlichen Rahmenbedingungen der angestrebten Vereinsfusion von Verbandsseite abzuklären. Die Gespräche seien gut verlaufen. „Auf Vereinsseite hatte man im Vorfeld einen gemeinsamen Fragenkatalog erarbeitet und dem Verbandschef übermittelt, so dass das Treffen im Konstanzer Inselhotel zum einen sehr gut vorbereitet war und zum anderen sehr zügig und konstruktiv verlief“, teilten die Vereine mit. Sie haben ihren Zeitplan für die Fusion mit dem Verband abgeklärt „und von dort grünes Licht hierfür erhalten“.

Der FC Konstanz und der FC Wollmatingen wollen nun Ende Herbst in beiden Vereinen die Mitglieder zu einer abschließenden Informations-Veranstaltungen einladen, „in denen der Ablauf der geplanten Fusion, ihre Folgen und Chancen nochmals ausführlich dargestellt werden sollen sowie auf Fragen der Mitglieder eingegangen wird“. Voraussichtlich Anfang 2012 wird es dann außerordentliche Mitgliederversammlungen der Vereine geben, in denen über die Fusion abgestimmt wird. Es werde eine Dreiviertel-Mehrheit der Stimmen benötigt, um den Zusammenschluss zu ermöglichen. Ziel sei ein Hauptverein als Dachorganisation, den die alten Vereine als gleichberechtigte Partner gründen wollen, sowie einzelne Abteilungen: Aktive Fußball, Jugend Fußball, Tischtennis, Ringtennis und Gymnastik. Weitere Abteilungen seien in Zukunft möglich.

Sagen die Mitglieder Ja, soll der Zusammenschluss zur Spielzeit 2012/13 wirksam werden. „Die Arbeitsgruppe Fusion ist hier nach vielen internen Gesprächen in den einzelnen Abteilungen der beiden Vereine inzwischen sehr zuversichtlich“, heißt es weiter. Schon in der nun startenden Saison 2011/12 könne man die ersten gemeinsamen Schritte im Rahmen der Spielgemeinschaften der Jugendfußballer in der A-, B- und C-Jugend sehen.

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