Ein neues kleines Stück zweispurig Richtung Allensbach – in Richtung Konstanz dauert es noch länger

Zwischen Kindlebildknoten und Reichenauer Waldsiedlung kann der Verkehr in Richtung Allensbach jetzt ein weiteres kleines Stück auf zwei Spuren rollen. Erst kurz vor der Eisenbahnbrücke werden die Fahrzeuge wieder auf eine Spur gelenkt.

In Gegenrichtung Konstanz könnte es rein theoretisch auch schon zweispurig weitergehen, der Straßenbau wäre an sich fertig. Aber noch gibt es ein Hindernis, das die Freigabe unmöglich macht: Es gibt in diesem Bereich noch eine gelbe Markierung zwischen den beiden Fahrspuren, die nicht überfahren werden darf, erklärt Projektleiter Robert Kloker.

Die Markierung solle aber demnächst auch entfernt werden. "Das Entfernen der Gelbmarkierung aus diesem Bereich kann noch einige Tage dauern, bis die teilweise überlasteten Markierungsfirmen dazu kommen", sagt Kloker. Die B33 ist in diesem Abschnitt eigentlich schon einige Monate vierspurig ausgebaut. Die Einschränkung auf eine Spur in beide Richtungen sei aus Gründen der Sicherheit aber sowohl für Bauarbeiter als auch für den Verkehr nötig gewesen, weil noch Restarbeiten in diesem Bereich gemacht werden mussten, so der Projektleiter.

Ausfahrt Richtung Allensbach/Markelfingen öffnet am 11. Dezember – hoffentlich

Etwas weiter westlich haben sich die Arbeiten allerdings etwas verzögert. Der ursprüngliche Plan hatte vorgesehen, den 1,8 Kilometer langen vierspurigen Abschnitt der B33 sowie die westliche Ausfahrt von Allensbach in Richtung Markelfingen schon ab Ende November zu öffnen. Doch darauf müssen sich die Autofahrer nun noch etwas länger gedulden.

Neuer angepeilter Termin ist nun Dienstag, der 11. Dezember – dies allerdings nur unter Vorbehalt, wie es von der Neubauleitung Singen heißt. Denn ob dieser Termin zu halten ist, hängt nicht zuletzt vom Wetter ab.

Verzögerungen wegen des Wetters

Die Arbeiten an dem 1,8 Kilometer langen vierspurigen Abschnitt und an der westlichen Ausfahrt hätten "sich etwas verzögert wegen der Witterung und Randarbeiten", erklärte der B33-Projektleiter Robert Kloker von der Neubauleitung Singen. Wenn es mit der Freigabe klappt, werde die sich über den ganzen Tag erstrecken, sagt Kloker. Meter für Meter werde dann auf der Strecke den Tag über die Bahn frei gemacht.

Wichtig ist der Abschluss dieser Arbeiten nicht nur für den regionalen Verkehr, sondern vor allem für die Bewohner von Allensbach und Markelfingen, die dann endlich wieder besser ans Straßennetz angebunden sind. Hierfür wurde seit Anfang Juli ein Kreisverkehr gebaut an der Stelle, wo früher schon die Abfahrt von der B33 auf die Abzweigung Richtung Markelfingen traf.

Über diesen neuen Kreisel werden künftig Allensbach und Markelfingen am Knoten-West angeschlossen. Links geht es nach Allensbach, rechts nach Markelfingen. Die Fahrbahnen vorn führen von und zur Bundesstraße.
Über diesen neuen Kreisel werden künftig Allensbach und Markelfingen am Knoten-West angeschlossen. Links geht es nach Allensbach, rechts nach Markelfingen. Die Fahrbahnen vorn führen von und zur Bundesstraße. | Bild: Zoch, Thomas

Insbesondere die Allensbacher dürften aufatmen – müssen aber zwischen den beiden Ausfahrten noch langsam fahren

Denn für sie ist dann eine lange Zeit des Wartens zu Ende: Im Westen von Allensbach kann dann der Verkehr nach über einjähriger Sperrung wieder rollen. Und wer nach Markelfingen will, muss nicht länger erst nach Radolfzell fahren.

Sicherheit ist laut Robert Kloker der Grund dafür, dass es weiterhin einen Tempo-50-Bereich zwischen den Ausfahrten Allensbach-Mitte und Allensbach-West gibt. Die Geschwindigkeitsbeschränkung erhöhe dort zwar die Wahrscheinlichkeit für Staus, wie der Experte einräumt.

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Trotzdem gilt sie als das geringere Übel: Sie sei notwendig, da sich in diesem Bereich Fußgängerüberführungen und geringe Randabstände befinden, erklärt Kloker. Zudem werde sehr knapp neben der Fahrbahn gebaut.