Beamte der Eidgenössischen Zollverwaltung (EDZ) haben in Kreuzlingen einen 18-jährigen Mann festgenommen, der mehrere Kisten mit Feuerwerkskörpern über die Grenze in die Schweiz geschmuggelt haben soll. Das gab die Pressestelle der Behörde am Donnerstag bekannt.

Gegen den Schweizer werde nun wegen „Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz“ ermittelt, heißt es vonseiten der Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau auf Nachfrage. Ihm droht im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. 

Mit drei Kisten Pyrotechnik am Straßenrand

Aufgefallen war der 18-Jährige den schweizerischen Zöllnern, weil dieser in der Kreuzlinger Wiesenstraße mit drei großen Kartonschachteln am Straßenrand gestanden war. Bei der Kontrolle des jungen Mannes stellten die Beamten dann 250 pyrotechnische Fackeln und 240 Blitzknallkörper fest, sogenannte „Thunder“.

Die Feuerwerkskörper hatte er zuvor offenbar im Anhänger eines Mofas aus Konstanz über die Grenze nach Kreuzlingen geschmuggelt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Das könnte Sie auch interessieren

18-Jähriger besaß keine Genehmigung für die Einfuhr

Das pyrotechnische Material ist gemäß Schweizer Sprengstoffgesetz genehmigungspflichtig. Eine entsprechende Erlaubnis besaß der 18-Jährige laut EVZ jedoch nicht, weshalb er von der Kantonspolizei Thurgau vorläufig festgenommen und inhaftiert wurde.

Inzwischen befindet sich der Mann laut der Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau aber wieder auf freiem Fuß.

Gemeinsam mit der Kantonspolizei Thurgau ermittelt die Staatsanwaltschaft nun außerdem, ob der junge Mann mit pyrotechnischem Material gehandelt hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Ist der Schmuggel mit Pyrotechnik an der Grenze ein Problem?

Auf Nachfrage heißt es vonseiten der der Pressestelle der Eidgenössischen Zollverwaltung hierzu: „Es kommt immer wieder vor, dass Pyromaterial aus Deutschland in die Schweiz geschmuggelt wird.“ Ein auffälliges Problem bestehe an dieser Stelle jedoch nicht.