Konstanz Schüler forschen beim Universitätstag

Rund 60 Jugendliche aus dem Landkreis Konstanz nähern sich an der Uni Konstanz dem Sport auf wissenschaftliche Weise

Julia Kristin Keller (links) und Linda Miczuga stellen ihre Ergebnisse zur Frage Doping im Sport aus dem Workshop an der Uni Konstanz vor.
Julia Kristin Keller (links) und Linda Miczuga stellen ihre Ergebnisse zur Frage Doping im Sport aus dem Workshop an der Uni Konstanz vor. | Bild: Wieland

Eine lebhafte Diskussion über das Thema „Körper in Bewegung – Sport durch die Jahrhunderte“ führten rund 60 Schüler aus dem Landkreis beim Universitätstag der Geisteswissenschaften in Konstanz. Die Organisatoren nahmen die sportlichen Großereignisse im Sommer – die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele – zum Anlass, Schüler aus wissenschaftlicher Perspektive an das Thema Sport heranzuführen.

„Wir setzen mit dieser Veranstaltung eine Tradition fort, die bereits seit vielen Jahren existiert“, sagte Organisatorin Norina Procopan. Der Universitätstag findet im Rahmen des Hegau-Bodensee-Seminars statt und wird von der Geisteswissenschaftlichen Sektion und dem Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz veranstaltet. „Wir sprechen mit der Veranstaltung Schüler der Klassen neun bis 13 an und die Resonanz nimmt von Jahr zu Jahr zu“, sagte Norina Procopan weiter.

In zwei Workshops beschäftigten sich die Teilnehmer nach einem Vortrag von Wolfgang Schuller selbstständig mit dem Thema Sport. Gemeinsam mit Silvia Mergenthal, Professorin für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft, gingen die Schüler der Frage nach, wie Fußball identitätsstiftend wirken kann. „Ich bin selbst ein großer Fußballfan“, sagte Silvia Mergenthal in Bezug auf die Themenauswahl, „und es ist toll, wenn man persönliche Interessen mit Wissenschaft verbinden kann.“

Anna Kusser aus dem Fachbereich Philosophie beschäftigte sich mit einer Schülergruppe mit der Frage: „Doping – warum eigentlich nicht?“ Im Workshop nahmen die Schüler die Prämisse der Ablehnung von Doping im Sport genauer unter die Lupe. Julia Kristin Keller vom Konstanzer Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und Linda Miczuga vom Friedrich-Hecker-Gymnasium in Radolfzell kamen zu dem Ergebnis: „Wenn jeder Sportler dopt, dann verlieren die Zuschauer das Interesse am Sport.“ Maik Klöker, Schüler am Humboldt-Gymnasium, fand das Thema Doping spannend: „Ich habe an der Schule eine Seminararbeit zu dem Thema verfasst und hier habe ich ergänzende Informationen erhalten.“

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