Wie die Feuerwehr Konstanz berichtet, ist der Alarm gegen 9.40 Uhr eingegangen. Eine dunkle Rauchsäule war am Morgen weit über Allmannsdorf zu sehen. Als die insgesamt acht Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, stand das Wohnmobil bereits voll in Brand. Die Feuerwehr habe es darauf gelöscht und ein Übergreifen auf das benachbarte Haus verhindern können.

In Staad müssen Feuerwehrleute ein Wohnmobil löschen. Bild: Feuerwehr Konstanz
In Staad müssen Feuerwehrleute ein Wohnmobil löschen. | Bild: Feuerwehr Konstanz

Außerdem sei eine im Wohnmobil montierte Gasflasche ausgebaut und gekühlt worden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und geht laut ihrer Mitteilung von einem technischen Defekt aus.

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Die Hitze des völlig ausgebrannten Fahrzeugs zog die Rollläden und Fassade des Hauses dennoch in Mitleidenschaft. Um eine unbemerkte Ausbreitung des Feuers im Haus ausschließen zu können, untersuchten die Einsatzkräfte die Wohnungen mit einer Wärmebildkamera. Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 30.000 Euro, verletzt wurde niemand.

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Der Eigentümer des Wohnmobils hatte laut Polizei seinen Zweitwagen mithilfe der Batterie seines Wohnmobils fremdgestartet. Anschließend war er mit diesem Kleinwagen ein Stück gefahren, als er zurückkam, hatten die Flammen bereits aus dem Motorraum geschlagen und schließlich auf das gesamte Fahrzeug übergegriffen.

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