Ein Café, das für verblüffende Momente sorgt, hat jetzt der Künstler Türel Süt in der Gottlieberstraße 34 im Stadtteil Paradies direkt neben dem Edeka Baur Frischemarkt eröffnet. Reinkommen und wohlfühlen sollen sich die Gäste. Gleichzeitig will Süt alle auf niederschwellige Art und Weise mit Kunst vertraut machen. Kunst liegt im Auge des Betrachters. Das Auge jedoch spielt auch mal Streiche. Visuelle Phänomene sind ein Spezialgebiet, für das Türel Süt auf spielerische, experimentelle Weise gerne die Begeisterung von Kinder und Erwachsenen weckt.

Ein solches Kunst-Café gibt es in Konstanz noch nicht. Karen Pettison und Ielyzaveta Beliuzhenko servieren den Gästen Kaffee, englischen Tee in farbenfrohen, stilvollen Services und offerieren Kuchenspezialitäten. Währenddessen können die Gäste in Büchern schmökern oder sich an eine Staffelei setzen und ganz nach Belieben malen oder zeichnen. „Alle können zwanglos ausprobieren, Kunsterfahrungen sammeln und experimentieren“, sagt Karen Pattison. Denn das „Sense The Colours Art Centre“ will Begegnung und Austausch fördern und keinesfalls „snobby“ sein, wie die Britin feststellt.

Türel Süt und seine Mitarbeiterinnen wollen niederschwellig und auf vergnügliche Weise das Wissen über Kunst vermitteln und mit visuellen Phänomen für Begeisterung sorgen. Deshalb bieten sie unterschiedliche Workshops an, die einer faszinierenden Forschungsreise gleichkommen. Im „Sense The Colours Art Centre“ geht es nicht in erster Linie darum, Maltechniken zu erlernen, sondern die visuellen Phänomene kennen- und verstehen zu lernen, und zwar im Praxistext. Die Interessierten können gemeinsam mit Türel Süt experimentieren, darunter Farbwahrnehmung, Komplementärfarbeffekte, Nebenbildeffekte. „Auch die Perspektive ist sehr interessant“, so Süt, der anmerkt, wie faszinierend es sei, was das Auge, respektive das Gehirn, sehe oder ignoriere. Schließlich hat ja auch jeder seinen blinden Punkt. Wo der liegt, das kann jeder im „Sense The Colours Art Centre“ selbst erfahren. „Spielen, experimentieren und erklären“ ist das Motto von Türel Süt.

70 Prozent der Wahrnehmung erfolge mittels der Augen, so Türel Süt, der viele Jahre mit dem Internationalen Blindenzentrum in Landschlacht zusammengearbeitet hat. Aus Erfahrung weiß er, dass bei Blinden und Sehbehinderten alle anderen Sinne, wie Hören, Riechen und Fühlen, wesentlich ausgeprägter sind. „Unsere Sinne sind ganz anders, wenn wir nicht sehen können“, sagt Türel Süt, der im „Sense The Colours Art Centre“ einen Dunkelraum eingebaut hat, damit jeder selbst besondere Sinnenerfahrung machen kann. Auch in der absoluten Dunkelheit wird experimentiert. „Wir berühren oder identifizieren Objekte im Dunkeln“, gibt Süt ein Beispiel. Aber auch das Zeichnen, Schreiben und Malen in der Finsternis leitet er an. Die Resultate sind nicht in erster Linie überraschende Kunstwerke, sondern „der interessante Prozess und die Erfahrungen, die jeder sammelt“, so der Künstler. Im Dunkelraum macht Türel Süt gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern zudem Experimente zum Thema „Farbe des Schattens“ und sorgt auch damit immer wieder für Aha-Erlebnisse.

So schick und bequem können Schuhe sein

<p>Herren-, aber auch Outdoor- und Arbeitsschuhe gibt es ebenfalls bei Joya. </p>

Herren-, aber auch Outdoor- und Arbeitsschuhe gibt es ebenfalls bei Joya.

Müde Beine, schmerzende Füße? Das kennen Nadine Zimmermann und Julia Haas mittlerweile nicht mehr. Seit sie im Konstanzer Joya Outletverkauf arbeiten, tragen sie nur noch die Schweizer Markenschuhe, die Rücken und Gelenke schonen und sich gleichzeitig durch modisches Design auszeichnen. Als Nadine Zimmermann bei Joya angefangen hat, waren normale Schuhe rasch passé, denn „schon beim Reinschlüpfen ist es bereits ein großer Unterschied“. Das richtige Wohlgefühl entwickelt sich dann beim Gehen, denn aufgrund der Dämpfeigenschaften der Sohle habe man selbst auf hartem Untergrund, sei es Asphalt oder Industrieböden, „ein Gefühl, als ob man auf weichem, nachgebenden Moss läuft“, schildert Julia Haas.

Schweizer Innovation

Der Clou ist die Sohle. „Es ist eine Schweizer Technologie, die in Roggwil entwickelt wurde“, berichtet Julia Haas. Die beiden Jungunternehmer Karl Müller und Claudio Minder hatten sich zum Ziel gesetzt, einen Wohlfühlschuh zu entwickeln, der auch vom gesundheitlichen Nutzen neue Maßstäbe setzt. Das ist den beiden innovativen Schweizern auch gelungen, denn Joya wurde vom Verein „Aktion Gesunder Rücken“ (AGR) mit deren Gütesiegel ausgezeichnet. Der Grund: Aufgrund der Dämpfeigenschaften der Sohle, werden Gelenke und der Rücken geschont und gleichzeitig die Muskulatur trainiert.

Zwei verschiedene Kategorien von Sohlen gibt es, erläutert Julia Haas, und zwar Motion und Emotion. Die Kategorie Emotion ermögliche ein angenehmes, stressfreies Gehen, seien ideal für lange Strecken und für den Alltag. Der ideale Allzweckschuh also. Die Kategorie Motion sei mit einer abgerundeten Sohle ausgestattet. „Wer seine Muskulatur aufbauen möchte, für den ist die Curve-Sohle ideal“, so Haas. Still stehen ist mit dieser Sohlenvariante schier unmöglich, denn automatisch fange man an zu wippen, das Gewicht mal auf die Ballen zu verlagern, wobei nicht nur die Fuß- und Beinmuskulatur, sondern auch die Rückenmuskulatur trainiert werde. „Jeder Kunde hat eine andere Anforderung an den Schuh“, stellt Julia Haas fest. Das Joya-Team hilft den Kundinnen und Kunden gerne, das individuell ideale Modell zu finden.

Vielfältiges Sortiment

Ob Sandalen, Ballerinas oder Sneaker – die Damenmode ist facettenreich. Nadine Zimmermann ist von dem Modell Sidney, das sie als „als extra schlank gebaute, filigrane Sneaker-Variante“ beschreibt, begeistert. Nebenbei fügt sie an: „Ich glaube, den habe ich mittlerweile selbst in jeder Farbe.“ Die Herren-Schuhmode steht dem in nichts nach. Ergänzt wird das facettenreiche Sortiment mit Outdoor-Schuhen und Arbeitsschuhen. In der Herbst-Wintersaison werden dann Stiefeletten und Boots aktuell.

„Wichtig ist die persönliche Beratung und dass die Kunden die Schuhe anprobieren“, stellt Nadine Zimmermann fest. Das können alle Interessierten in aller Ruhe im Joya Outletverkauf in der August-Borsig-Straße 13 im Konstanzer Industriegebiet (Richtung Rhein). Kostenlose Kundenparkplätze stehen direkt vor dem Geschäft zur Verfügung und die die Bushaltestelle Fritz-Arnold-Straße ist nur wenige Gehminuten entfernt.