Konstanz Radler im Herosépark: Stadt will durch Markierung für mehr Sicherheit sorgen

Die Konstanzer Verwaltung befürwortet, die Wege für Fußgänger und Radler entlang dem Seerhein so beizubehalten. Mit kleinen Änderungen: Straßenmarkierung und Schilder sollen für mehr Rücksicht aufeinander werben.

Tempobremse, neue Wege, andere Aufteilung? Als die Freien Wähler im September 2017 die Diskussion über die Nutzung der Wege zwischen Fahrradbrücke und Bischofsvilla aufwarfen, ging es ihnen um die Sicherheit. Es komme immer wieder zu gefährlichen Situation zwischen immer schneller werdenden und immer zahlreicher werdenden Radlern und Fußgängern. Am Ende herrschte in der damaligen Sitzung des Technischen und Umweltausschusses Einigkeit darüber, dass die Stadtverwaltung Möglichkeiten zur Tempobremse für diese Strecke prüfen soll. Sie kommt zum Ergebnis: Hinweise sollen ausreichen.

Information im Ausschuss

In der Sitzung des Technischen und Umweltausschusses am Dienstag, 20. Februar, (ab 16 Uhr, Technisches Rathaus) will die Verwaltung ihr Fazit präsentieren, welche Maßnahmen sie sich entlang dem Seerhein zwischen Radlerbrücke und Bodenseeforum vorstellt. In einer ersten Ankündigung plädiert sie dafür, die "bestehende Wegesituation und die Radwegverkehrsführung im Herosépark beizubehalten". Für diese Beibehaltung sprächen stichhaltige Gründe, zumal der Verkehr im Herosépark als nicht gefährlich einzustufen sei und es bislang keine Unfälle mit Verletzten oder großem Schaden gegeben habe, erklärt die städtische Pressestelle. Stattdessen sollen Schilder und Fahrbahnmarkierungen zur gegenseitigen Rücksichtnahme auffordern.

Ausbau nicht zielführend

Der Weg sei aktuell vier Meter breit. Ihn auszubauen, wirke sich negativ auf die Aufenthaltsqualität aus. Unter Berücksichtigung eines trennenden Grünstreifens würde er auf sechs bis 8,50 Meter anwachsen. Zudem geht die Verwaltung davon aus, dass auf breiteren Wegen deutlich schneller gefahren würde, das wiederum erschwere Fußgängern das Überqueren der Straße und sei gefährlich. Eine Sperrung für Radfahrer erziele nur dann eine Wirkung, wenn die Zufahrt deutlich erschwert würde. Im Herbst hatte die Verwaltung diese Option ausgeschlossen, weil der Weg mit Landes-Fördermitteln errichtet worden war und diese dann zurückgezahlt werden müssten.

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