Konstanz Petershausen: Streit unter Nachbarn gipfelt in Messerangriff

In Konstanz-Petershausen ist am Donnerstag ein Streit unter Nachbarn auf offener Straße eskaliert. Auf eine verbale Auseinandersetzung folgten Schläge und einer der Kontrahenten zückte schließlich ein Messer.

Wegen eines per Notruf gemeldeten Messerangriffs kam es am Donnerstagabend in Konstanz-Petershausen zu einem Polizeieinsatz mit mehreren alarmierten Streifenwagen. Zwei Männer aus der Nachbarschaft waren laut Zeugenaussagen gegen 18.30 Uhr wegen der Haltung eines Hundes vor dem Wohnhaus in einen Streit geraten.

Laut den Aussagen der Zeugen vor Ort eskalierte die Situation, weil der Hund angeblich ständig frei auf dem Gemeinschaftsspielplatz herumgelaufen sei. Der tatverdächtige Messerangreifer hielt das Tier für gefährlich und verabredete sich mit dem Nachbarn zu einer Aussprache, die jedoch in gegenseitige Beleidigungen ausartete.

Seinen Argumenten verlieh der Tatverdächtige mit einem Springmesser Nachdruck, zusätzlich versetzte er seinem Kontrahenten noch Schläge an den Kopf. Auch die Freundin des Hundebesitzers, die die Streithähne beruhigen wollte, geriet zwischen die Fronten und wurde von den Schlägen getroffen. Aus Wut warf der Hundebesitzer daraufhin eine Glasflasche nach dem Gegner und verfehlte diesen nur knapp.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten am Tatort mussten diese aufgrund der akuten Gefahrenlage den Tatverdächtigen mit vorgehaltener Dienstwaffe dazu auffordern, das Messer abzulegen. Der Mann wurde anschließend vorläufig festgenommen und wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung angezeigt.

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