Konstanz Personal-Streit um Konstanzer Theater ist vorerst beendet

Die seit Jahren schwelende Auseinandersetzung um die Personalausstattung des Theaters ist vorerst beigelegt.

Intendant Christoph Nix und Bürgermeister Andreas Osner haben sich offenbar darauf geeinigt, dass ein Großteil der einst geforderten neun zusätzlichen Stellen nicht geschaffen wird. Stattdessen soll das Theater zwei weitere halbe Stellen (Ankleiderin und Technik-Sekretariat) erhalten. Zwei zusätzliche volle Stellen (Inspizient und Maske) schafft das Theater aus dem eigenen Budget, während 5,5 ursprünglich ebenfalls geforderte Stellen nicht finanziert werden. Und: "Weitere personelle Anforderungen werden bis zum Ende der Intendanz von Herrn Prof. Dr. Dr. Nix (Spielzeit 2019/2020) nicht gestellt", heißt es in der Verwaltungsvorlage an den Kulturausschuss, der das Thema am 21. November (16 Uhr, Ratssaal) in erster Lesung berät.

Nix verzichtet auf Forderungen

Mit der Einigung ist auch ein aufwendiges Gutachten vom Tisch, mit der der tatsächliche Personalbedarf am Theater ermittelt werden sollte. Die Verwaltung hatte sich bei der Frage von Stellen und Bezahlung stets auf den Standpunkt gestellt, das Haus solle zunächst seine Rücklagen verwenden. Laut dem jüngsten Finanzbericht der Kämmerei hatte das von der Stadt getragene Theater zum 31. Dezember 2016 in seiner Rücklage rund 741.000 Euro und rechnete damit, von dieser Summe auch zum Jahresende 2017 noch den weit überwiegenden Teil zur Verfügung zu haben.

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