Zur dunklen Jahreszeit häufen sich in deutschen Städten und Gemeinden oft die Wohnungseinbrüche. In den dämmrigen Abendstunden schlagen die Täter besonders gerne zu – und erbeuten, was Menschen lieb und teuer ist.

Zwischen den Jahren waren auch die drei Konstanzer Stadtteile Litzelstetten, Dingelsdorf und Wollmatingen betroffen. Hier geht die Polizei derzeit Hinweisen nach, ob möglicherweise ein Zusammenhang zwischen mindestens sechs der begangenen Einbrüchen besteht.

Das ist in den drei Konstanzer Ortsteilen passiert

Die Polizei sieht einige dieser Taten als Teil eine Einbruchserie – und hat eine Spur

Die Polizei hat beim Revier Radolfzell mittlerweile eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die an der Aufklärung der Einbrüche arbeitet. Ob es sich in allen Fällen um dieselben Täter und damit um eine Serie handelt, die von einer Hand ausgeführt wurde, darüber lasse sich noch keine eindeutige Aussage treffen, teilt das Polizeipräsidium Konstanz auf Nachfrage mit.

Nach aktuellem Sachstand seien einige dieser Taten jedoch Bestandteil einer Einbruchserie. "Die Ermittlungen hierzu dauern an", heißt es weiter.

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Ein Hinweis, der im Zusammenhang mit einigen dieser Einbrüchen steht und möglicherweise auf ein organisiertes Vorgehen hindeuten könnte, sind zwei dunkle Kombi-Fahrzeuge mit Münchner Zulassung. Diese seien in der Nähe der Tatorte aufgefallen. Ein Indiz, dass diese Fahrzeuge bereits mit früheren Einbruchserien im Zusammenhang stehen, gebe es jedoch nicht.

Trotz der hohen Zahl an Einbrüchen in den vergangenen Wochen hält das Polizeipräsidium fest: In Summe war das Jahr 2018 weniger stark von Wohnungseinbrüchen belastet als die Vorjahre. "Im Landkreis Konstanz waren es im Dezember 2018 insgesamt 13 Wohnungseinbrüche inklusive Versuche."

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So wappnen Sie sich gegen Einbrecher

  • Wann? Wichtig ist zunächst, wann Einbrecher zuschlagen. Im Herbst und im Winter sind das vor allem der späte Nachmittag sowie der frühe Abend. Dann herrscht auf den Straßen Hochbetrieb und die Täter fallen nicht auf. Einbruchsgeräusche werden zudem nicht wahrgenommen, weil der Geräuschpegel weit höher liegt als spät nachts. Zudem suchten sich die Täter Häuser aus, deren Bewohner am frühen Abend noch nicht zu Hause sind, weil sie sich entweder auf Arbeit, beim Einkauf oder im Urlaub befinden.
  • Wie? Die Polizei rät Bürgern zu Vorsicht: Schon beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung sollte darauf geachtet werden, unbedingt die Haustüre abzuschließen. Das erschwert Einbrechern den Zugang – und sie lassen im besten Fall von ihrem Vorhaben ab. Bewohner sollten zudem immer Balkon-, Terrassentüren und Fenster verschließen. Denn gekippte Fenster, so sagt die Polizei, sind offene Fenster. Schlüssel sollten zudem nie außerhalb des Hauses versteckt und in den sozialen Netzwerken oder auf Anrufbeantwortern keine Hinweise über Abwesenheiten gegeben werden. Wichtig ist in der dunklen Jahreszeit zudem die erhöhte Wachsamkeit in der Nachbarschaft.