Was wir wissen:

In der Nacht zum Freitag fand ein Passant auf der Mainaustraße im Konstanzer Stadtteil Petershausen ein Taxi und einen lebensgefährlich verletzten Mann vor.

Die Tat wurde auf der Fahrt vom Bahnhof Konstanz in Richtung Staad, Allmannsdorf oder Fähre verübt.
Das Taxi stand zuletzt in der Mainaustraße etwas nordöstlich der Eimündung der Franz-Liszt-Straße, zwischen Klinikum und Salzberg.

Die Polizei geht von einer Tatzeit gegen 2.30 Uhr aus, um diese Zeit soll der unbekannte Täter den Wagen bestiegen haben.

Das Taxi kam aus Konstanz, es handelt sich um einen schwarzen Mercedes. Der Fahrer erlitt schwere Stichverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand stabilisierte sich am Morgen. Lebensgefahr herrscht zunächst nicht mehr.

Die Kriminalpolizei war mehrere Stunden mit der Spurensicherung in der Mainaustraße beschäftigt.
Der Täter war zunächst noch flüchtig. Bis Samstag, 11 Uhr, gab es keine Mitteilung über eine Festnahme.

Was wir nicht wissen:

Es gibt keine gesicherten Informationen auf die mögliche Tatwaffe, über die genaue Art der Verletzungen schweigen sich die Ermittler aus.

Das Motiv ist unklar, offenbar auch für die Polizei. Ob der Täter die Einnahmen des Taxifahrers mitnahm (was auf ein Raubdelikt schließen ließe), wird bisher auch auf Nachfrage nicht mitgeteilt.

Ob die Kriminalpolizei einen konkreten Tatverdächtigen im Auge hat, konnte ein Sprecher nicht beantworten.

Die Zahl der Personen, die sich in dem Taxi befanden, ist unklar – es könnte sich also um einen einzelnen oder auch mehrere Täter handeln.

Es gibt keine belastbaren Informationen darüber, wie der oder die Täter geflüchtet sind. Der Tatort muss nicht unbedingt exakt die Stelle gewesen sein, an der die Fahrt des Taxis endete. Die Polizei gibt keine Einschätzung darüber heraus, ob der Flüchtige auch für andere eine Gefahr darstellen könnte. So lange so viele Details unklar seien, können darüber keine seriöse Aussage getroffen werden, sagte ein Polizeisprecher.