Was diese Woche wichtig war Luxussanierungen, steigende Schülerzahl, Tempo 30: Darüber spricht Konstanz diese Woche

Falls Sie etwas verpasst haben: Hier sind die fünf wichtigsten Themen, die Konstanz diese Woche bewegt hat.

Ein 25-Jähriger muss ins Gefängnis, weil er seinen Tätowierer bedroht hat.

Ein 25-Jähriger aus Singen hat wegen eines aus seiner Sicht schlecht gestochenen Tattoos seinen Tätowierer bedroht und musste sich deshalb vor dem Amtsgericht verantworten. Er hatte nach dem Stechen des Tattoos seinen Tätowierer aufgesucht und die bezahlten 89 Euro zurückverlangt, was der Tätowierer ablehnte. Der Angeklagte packte den Tätowierer daraufhin am Hals, zerrte ihn nach draußen und beleidigte ihn schwer. Weil der Singener zum Tatzeitpunkt bereits eine Bewährungsstrafe verbüßte, muss er nun hinter Gitter.

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Die weiterführenden Schulen bekommen ein Platzproblem.

Im Jahr 2018 müssen 100 Viertklässler mehr als in diesem Jahr an den weiterführenden Schulen untergebracht werden. Damit wird es für viele Kinder und ihre Eltern fraglich, ob es mit einem Platz an der Wunsch-Schule klappt. Jürgen Kaz, geschäftsführender Schulleiter der weiterführenden Schulen, erklärte: „Wir wissen bereits länger, dass die Zahl der Fünftklässler in diesem Jahrgang höher ausfallen wird. Eltern sollten sich keine Sorgen machen." In einem von der Stadtverwaltung in Auftrag gegebenen Gutachten steht aber, dass die Konstanzer Gymnasien Schülerzahlen in dieser Höhe gar nicht aufnehmen könnten, ebenso die Gemeinschaftsschule. Der Lösungsvorschlag: Besonders in der Geschwister-Scholl-Schule müssen Sanierungen vorangetrieben und schnell umgesetzt werden, um mehr Schüler aufnehmen zu können.

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Die Polizei weiß noch nicht, wie der Todesschütze des "Grey" an die Waffe gelangte.

Ein Sturmgewehr Typ M16. Solch ein Gewehr benutzte der Todesschütze Rozaba S. bei der Schießerei im "Grey".
Ein Sturmgewehr Typ M16. Solch ein Gewehr benutzte der Todesschütze Rozaba S. bei der Schießerei im "Grey". | Bild: Oliver Hanser

Mehr als drei Monate nach der tödlichen Schießerei bei der Diskothek "Grey" ist die Herkunft der Tatwaffe weiter unbekannt.  Da der Tatverdächtige bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben kam, gebe es nur wenige Informationen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Derzeit würden noch einige Spuren geprüft. Details könne er aus ermittlungstaktischen Gründe aber nicht nennen, sagte der Sprecher weiter. Ein 34-Jähriger hatte Ende Juli am „Grey“ Schüsse aus einem US-Sturmgewehr abgefeuert. und einen Türsteher getötet. Der Todesschütze starb nach einem Schusswechsel mit der Polizei im Krankenhaus.

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Konstanz verzichtet auf ein Werkzeug gegen Luxussanierungen.

Mithilfe einer Satzung wollten die Freie Grüne Liste (FGL) Luxussanierungen in der Stadt verhindern. Private Investoren, die Wohnungen kaufen und die Miete erhöhen oder aus Mietwohnungen Eigentumswohnungen machen, sollten so ausgebremst werden. Die Stadtverwaltung war hingegen skeptisch, ob solch eine Satzung den gewünschten Effekt erzielt. In der Abstimmung darüber im Technischen und Umweltausschuss stimmte dann aber sogar die Freie Grüne Liste uneinheitlich ab: Fraktionssprecher Stephan Kühnle fand die Argumente von Stadtplanungsamts-Chefin Marion Klose so überzeugend, dass er sich am Ende der Stimme enthielt und nur seine Fraktionskollegin Gisela Kusche für den FGL-Antrag votierte. Auch die SPD stimmte dagegen, die bürgerlichen Parteien waren von vornherein eher skeptisch.

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Die ersten neuen Blitzer gehen in Betrieb und es gibt neue Tempo 30-Zonen.

Die ersten der neun neuen stationären Blitzersäulen stehen. Ab Anfang Dezember sollen die ersten Blitzer vor dem Ellenrieder-Gymnasium, in der Steinstraße und an der Laube in Betrieb gehen.

Vor Kitas, Schulen und Heimen hat die Stadtverwaltung seit kurzer Zeit neue Tempo 30-Zonen eingerichtet. Die Stadtverwaltung setzt damit eine neue gesetzliche Regelung um.

Viele Autofahrer wissen offenbar noch nichts von den neuen Regeln: Laut Frank Conze vom Bürgeramt der Stadt wurden bereits zahlreiche Autos in den neuen 30er-Bereichen geblitzt, beispielsweise auf der Eichhornstraße, der Sonnenbühlstraße sowie auf der Theodor-Heuss-Straße. Kritik, wonach die Stadt sehr schnell mit der Überwachung begonnen habe, weist Conze zurück: "Es gab sehr wohl eine kleine Eingewöhnungsphase." Für die nächsten Monate sind weitere Tempo 30-Zonen geplant. 

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