34 200 Badegäste nutzten im Jahr 2016 das Litzelstetter Strandbad, resümiert Robert Grammelspacher, Geschäftsführer der Bädergesellschaft Konstanz. Damit knüpfte die wichtige Freizeiteinrichtung fast ans Rekordjahr 2015 an, als rund 38 500 Besucher verzeichnet wurden. Für die Litzelstetter ist das kostenlose Freibad unverzichtbar. Der Konstanzer Teilort liegt zwar direkt am Bodensee, verfügt jedoch kaum über öffentliche Seezugänge. Deshalb steht das Strandbad auch ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Um die Badegäste – vorwiegend Familien – zufriedenzustellen, investiert die Bädergesellschaft jedes Jahr rund 150 000 Euro in die Infrastruktur.

Nach einem Testlauf wurden neue Umkleidekabinen direkt an der Wachstation gebaut, berichtet Robert Grammelspacher. Außerdem wurde dem Wunsch des Ortschaftsrates entsprochen und Bäume und Hecken zurückgeschnitten. „Jetzt hat man von der Gastronomie freien Blick auf die Mainau“, stellt der Bädergesellschafts-Chef fest. Auch von der Straße her werde das Freibad nun besser wahrgenommen. „Gemeinsam sammeln wir jetzt Erfahrungen, ob das mehr Gäste bringt. Daraus leiten wir weitere Maßnahmen ab“, stellt Robert Grammelspacher fest.

In diesem Jahr rücken die sportlichen Angebote in den Fokus. Das Tischtennisfeld, das aufgrund von Wurzelwerk in Schieflage geraten ist, soll instand gesetzt werden. Die Beseitigung eines Problems steht ebenfalls an: „Das Beachvolleyballfeld steht immer wieder unter Wasser“, erläutert Robert Grammelspacher. Zum einen werde nun überprüft, ob sämtliche unterirdischen Schächte noch intakt sind, zum anderen soll die Drainage verbessert werden.

Von der Überlegung, den Parkplatz umzugestalten und eine Wendeschleife einzurichten, hat die Bädergesellschaft jedoch wieder Abstand genommen. „Wir hatten zwar schon Geld in den Haushalt eingestellt, aber die Maßnahme ist aufgrund der Topografie zu heikel“, so Grammelspacher. Das große Problem ist die Hanglage. Würde man den oberen und den unteren Parkplatz mit einer Rampe verbinden, betrüge die Steigung rund 13 Prozent. „Wir hätten dann wahrscheinlich eine Dauerbaustelle“, befürchtet Robert Grammelspacher, weshalb in diesem Jahr die Parkplatzorganisation durch bessere Beschilderung optimiert werden soll. Auch werde überprüft, ob Markierungen auf der Fahrbahn hilfreich sein könnten.