Ein Konstanzer Rechtsanwalt ist mit seiner Klage gegen die Stadt gescheitert: Das Trampolin wird auch im nächsten Sommer am Hörnle stehen.

Die Kinder haben ihren Spaß daran, Hörnle-Besucher störten sich im Sommer 2015 daran: das Trampolin nahe dem Eingang des Strandbads sorgte für Empörung. Von einer Verschandelung des Areals war die Rede. Rechtsanwalt Manfred Schneider zog sogar bis vor das Verwaltungsgericht in Freiburg. Dieses sah keinen Grund, an der rechtmäßigen Aufstellung des Trampolins zu zweifeln. 

Objekt des Ärgers, das Trampolin auf dem Hörnle-Areal. Auch im Sommer dieses Jahres wird es wieder am Strandbad stehen. Archivbild: Oliver Hanser
Bild: Oliver Hanser

In der kommenden Badesaison wird das Trampolin, das bei der Finanzierung des für Nutzer gebührenfreien Bads helfen soll, wieder dort stehen. Allerdings werde der Anbieter gebeten, heißt es von der Bädergesellschaft, die Sicherheitstafeln zu überprüfen.

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Das Junge Forum Konstanz und die FDP machen sich für den sofortigen Schutz des Flugplatzes stark, doch die Stadt will ein Gutachten abwarten.

Wertvoll für Flieger, Naturschützer und mögliche neue Firmenansiedlungen: Die 23-Hektar-Fläche des Konstanzer Flugplatzes. Archiv: Jörg-Peter Rau
Archivbild. | Bild: Jörg-Peter Rau

Das Junge Forum Konstanz (JFK) und die FDP streben in einem gemeinsamen Antrag eine sofortige Bestandsgarantie von 15 Jahren für den Flugplatz an. Über den Vorschlag soll am kommenden Dienstag im Technischen und Umweltausschuss abgestimmt werden. Die Stadtverwaltung will dagegen die Prüfung eines Kompromissvorschlags des Regierungspräsidiums Stuttgart abwarten. Der im Sommer 2017 vorgebrachte Vorschlag sieht vor, die Interessen der Stadt – mehr Platz für Gewerbe -, und der Flugplatzbefürworter – Weiterentwicklung des Landesplatzes – unter einen Hut zu bringen. 

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Fünf Parteien ohne Dach über dem Kopf und der Keller voller Löschwasser: die Betroffenen des größten Brandes der vergangenen Jahre auf der Reichenau stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Der brennende Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses auf der Insel Reichenau.
Bild: Jörg-Peter Rau

Gespenstische Szenen vor dem dunklen Nachthimmel, 70 Feuerwehrleute im Einsatz und ein stundenlanger Kampf gegen Flammen und Glutnester: Auf der Reichenau hat sich am der schlimmste Brand seit Jahren ereignet. In der Stedigasse stand ein Dachstuhl bereits lichterloh in Flammen, als am Montagabend die ersten Feuerwehrleute eintrafen. Die Bewohner der fünf Wohnungen in dem Haus nahe der Schiffslände konnten sich nach Angaben des Reichenauer Feuerwehr-Pressesprechers Thomas Baumgartner selbst ins Freie retten. Die Brandursache ist noch offen, der Schaden beläuft sich auf rund 250.000 Euro.

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Nach einer Drogenrazzia in einer Flüchtlingsunterkunft nimmt die Polizei elf Männer vorläufig fest.

In dieser Flüchtlingsunterkunft gelang der Polizei gestern ein Schlag gegen den Drogenhandel. Zwei Hauptverdächtige befinden sich in Untersuchungshaft. Bild: Oliver Hanser
In dieser Flüchtlingsunterkunft gelang der Polizei gestern ein Schlag gegen den Drogenhandel. Zwei Hauptverdächtige befinden sich in Untersuchungshaft. Bild: Oliver Hanser

Um kurz nach 6 Uhr am Montagfrüh drangen 80 Beamte des Polizeipräsidiums Konstanz in die Flüchtlingsunterkunft in der Stromeyerdorfstraße ein und untersuchten gezielt bestimmte Wohnräume. "Dabei wurden rund 950 Gramm, teilweise bereits verkaufsfertig verpacktes Marihuana, 3800 Euro mutmaßliches Bargeld aus Rauschgiftgeschäften und zahlreiche Mobiltelefone aufgefunden und beschlagnahmt", berichtete Polizeisprecher Bernd Schmidt. Elf überwiegend aus Gambia sowie aus Somalia und vermutlich aus dem Senegal stammende Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Gegen die beiden Hauptverdächtigen im Alter von 20 und 31 Jahren beantragte die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehle. Die übrigen Beteiligten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. 

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Der Fachverband für Prävention und Rehabilitation (AGJ) kümmert sich um Obdachlose, doch weil der Wohnraum in der Stadt ausgeschöpft ist, können selbst kranke Menschen kaum untergebracht werden.

Die Wohnungslosenhilfe blickt auf zunehmende Probleme, Raum für Obdachlosen zu finden. „Wir haben schon Schwierigkeiten, wirklich sehr kranke Personen unterzubringen. Alle Kapazitäten sind ausgeschöpft“, sagt Jörg Fröhlich vom Fachverband für Rehabilitation und Prävention AGJ der Erzdiözese Freiburg. Von den städtischen Notunterkünften bis zu den betreuten Einrichtungen der AGJ seien alle Plätze belegt, und der Wohnungsmarkt für günstige Räume sei ausgetrocknet. Zeitweise werde es auch im Tagestreff für Obdachlose am Lutherplatz eng. Er sei für rund 40 Personen am Tag Anlaufstelle, sagt Jörg Fröhlich.

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