Trotz Regenschauer hatten Besucher und Händler ihren Spaß beim verkaufsoffenen Sonntag. Es war eine Freude, wieder mehr Einheimische zu treffen. Sie scheinen den Mehrwert erkannt zu haben: Wenn wir unser Geld in der Stadt ausgeben, unterstützen wir die individuellen, inhabergeführten Fachgeschäfte, die unser Stadtbild prägen, die hier investieren, Arbeitsplätze schaffen. Dieses Engagement lebt der Treffpunkt vor, indem er etwa die Weihnachtsbeleuchtung mitfinanziert oder Verkaufssonntage auf die Beine stellt.

Damit aber die Verkaufssonntage tatsächlich ein Erlebnis sind und einen Mehrwert für die treuen Kunden bieten, wäre es sehr wünschenswert, wenn noch mehr Händler die kreativen Ideen des agilen Treffpunkt-Vorstands umsetzen würden: In diesem Jahr wäre die Stadt dann noch grüner gewesen.

Auch die Gastronomie sollte sich endlich aktiv einbringen. Braucht es ein Street-Food-Festival mit externen Köchen? Eine kulinarische Meile „made in Konstanz“ wäre authentischer und brächte der Stadt wiederum einen Mehrwert. Wie gefragt Konstanzer Köstlichkeiten sind, sieht man beim Museumsfest: Dann sind die Konzilköche dicht umlagert.