Konstanz Jetzt sind die Bürger dran

Sie wollen gemeinsam mehr erreichen. Das Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement steht vor der Gründung in Konstanz

Bürgerschaftlich Engagierte wollen sich neu formieren, vernetzen und erarbeiten, welche Hilfestellungen sie von der Stadt Konstanz künftig erwarten. Das Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement steht vor der Gründung. 540 Vereine und Gruppierungen aus Konstanz sind eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen. Die Gründungsveranstaltung ist am Mittwoch, 4. März, um 19 Uhr im Wolkensteinsaal des Kulturzentrums.

Die Vorbereitungen dazu hat ein Initiativkreis geleistet, dem unter anderen Renate Sandmann vom Stadtsportverband, Sylva Heinzler vom Verein Miteinander-Füreinander und Benjamin Paehlke vom Kulturverein K9 angehören. Sie sehen viele Möglichkeiten, die verbindende Kraft des Ehrenamts über die Vereins- und Spartengrenzen zu nutzen und neue Ideen zu schmieden. Dies unterstreicht auch Martin Schröpel, der städtische Beauftragte für bürgerschaftliches Engagement. Soziales entstehe überall, wo Menschen zusammen kommen. Das könne ein Musikverein, ein Sportverein oder auch die Nachbarschaftshilfe sein.

Benjamin Paehlke geht davon aus, dass mit einer besseren Vernetzung ein „größeres Wir“ der Ehrenamtlichen entstehen könne. Sylva Heinzler blickt auf das Jahrzehnt zurück, in denen die Verbände um einen Beauftragten für bürgerschaftliches Engagement in der Stadtverwaltung gekämpft haben. Nun, nachdem dieser mehr als ein Jahr im Amt ist, wünscht sie sich, dass genau hingesehen wird, was mit einer Stelle möglich ist. Auf Dauer, glaubt sie, würden sich die Aufgaben nicht mit einer Person bewältigen lassen, die zudem parallel dafür zuständig ist, den Bürgerbeteiligungs-Prozess bei Verwaltungsentscheidungen voranzutreiben.

Dem Beauftragten selbst, Martin Schröpel, ist es wichtig, von den Menschen an der Vereinsbasis zu hören, welche Unterstützung sie wünschen, und welche Initiativen sie anpacken wollen. Die Debatte sei mit der Netzwerkgründung eröffnet. Das weitere Vorgehen soll dann mit den Bürgern gemeinsam erarbeitet werden.

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