Das Thema kommt am heutigen Donnerstag, 25. Oktober, in den Gemeinderat (ab 16 Uhr, Ratssaal). Allerdings geht das Bürgeramt, wie es in der Sitzungsvorlage heißt, von geringem Erfolg aus.

Um ein Glasverbot entlang dem gesamten Ufer über eine städtische Polizeiverordnung zu erlassen, müsse eine extreme Gefahr von zerbrochenen Flaschen ausgehen. Sprich: Es muss eine große Zahl Verletzter geben, die sich auch nachweisen lässt.

Hohe rechtliche Hürden

Das sei über das Klinikum aber kaum möglich, weil sich längst nicht alle Geschädigten dort behandeln ließen. Im Gegensatz zu den Freien Wählern seien dem Bürgeramt generell gar keine bis wenige Fälle bekannt.

Die Freien Wähler hatten für den Gemeinderat beantragt, die juristischen Grundlagen zu erarbeiten. „Die hierfür erforderliche Dokumentation von Verletzungen kann bei Kinder- und Jugendärzten, Hausärzten, Chirurgen und der Notaufnahme des Klinikums eingeholt werden“, hieß es in dem Schreiben.

Mit einem Glasverbot war Konstanz im Jahr 2012 durch einen Gerichtsbeschluss gescheitert.