Bis kurz vor Mitternacht tagten gestern Abend die Konstanzer Stadträte und kamen nach langen Diskussionen in nicht-öffentlicher Sitzung laut SÜDKURIER-Informationen zu dem Entschluss: Insa Pijanka, die zuletzt intern in der Kritik stand, soll Intendantin der Südwestdeutschen Philharmonie bleiben.

Die Stadt möchte sich im Laufe des Tages äußern

Die Stadt Konstanz möchte sich nach SÜDKURIER-Informationen heute im Laufe des Tages zur Personalie äußern. Insa Pijanka wurde von Mitarbeitern aus dem eigenen Haus vorgeworfen, sie sei zu Beginn ihrer Amtszeit zu oft bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber in Kassel gewesen und habe ihre Aufgaben in Konstanz vernachlässigt.

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Kulturbürgermeister Andreas Osner verlangte in einer Stellungnahme, der erst seit dem 1. Januar beschäftigen Intendantin ausreichend Zeit einzuräumen – außerdem seien die beruflichen Reisen nach Kassel mit ihm abgesprochen und nicht unnormal. Er sagte aber auch: „Es ist nicht zu verschweigen, dass es Probleme gibt. Daran arbeiten wir gemeinsam ... Gegebenenfalls erforderliche Richtungsentscheidungen werden von der Verwaltungsspitze vorbereitet und am Ende von den politischen Gremien getroffen.“

Pijanka sieht auf einem guten Weg

Insa Pijanka selbst sieht ihre ersten Monate in Konstanz positiv. Sie sei der Überzeugung, gute und erfolgreiche Arbeit zu leisten. Dass interne Probleme nach außen gebracht werden sei für sie Neuland und entspreche nicht ihrem Verständnis von einem kollegialen Miteinander. Wir informieren Sie im Laufe des Tages über aktuelle Entwicklungen.