Der Umzug des Narrenvereins Schneckenburg am Freitagabend ist endgültig zum Großereignis geworden. 58 Gruppen faszinierten die Zuschauer, unter ihnen sehr viele Familien mit Kindern. An der Markgrafenstraße waren die Ränder dicht gesäumt, und auf dem Gottmannplatz verfolgen Trauben von Mäschgerle das närrische Treiben. Die Veranstalter freuen sich über die Rekordbeteiligung, wie Hans-Peter Pfundstein und Jürgen Stöß von der Schneckenburg sagten.

Bevor die Holzhauer den 28 Meter hohen Baum endgültig in den Nachthimmel gestemmt und in seiner Aufnahme fest verkeilt hatten, leisteten sie Präzisionsarbeit. Gleichmäßig und ohne erneut abzubrechen reckte sich der Dolden, die astige Spitze des Baums, gleichmäßig in die Höhe. Mit seinen 28 Metern fiel der Baum kleiner aus als in den Vorjahren, allerdings hatte er schon vor dem Stellen einen Bruchschaden erlitten. Man gehe dennoch davon aus, dass er der höchste Narrenbaum in Konstanz sei, sagte Scheckenburg-Präsident Stöß.