Den Brief hatte Oberbürgermeister Uli Burchardt im November 2018 an Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gerichtet. Der Gemeinderat hatte im Oktober auf Antrag der Linken Liste mehrheitlich beschlossen, die Stadt zum "sicheren Hafen"
Konstanz
Im Oktober 2018 erklärte der Gemeinderat: Wir sind ein sicherer Hafen für Bootsflüchtlinge. Dabei fehlt der Stadt Wohnraum, um Flüchtlinge dauerhaft unterzubringen
Konstanz kann keine Flüchtlinge, die in Seenot geraten sind, aufnehmen. Das hat der OB in einem Brief an Ministerpräsidenten Kretschmann erläutert. Nun gibt es Antwort aus dem Staatsministerium – und die Summe von 371.308 Euro, die Konstanz an den Kreis zahlen muss. Denn die Stadt kann nicht genügend Anschlussunterbringungen zur Verfügung stellen.