Die Suche: Die Deutsche Telekom AG habe frühzeitig nach Alternativen zum wegfallenden Standort in der Martin-Schleyer-Straße gesucht, so Hubertus Kischkewitz, Pressesprecher der Deutschen Telekom AG: „Einzig die Mitbenutzung eines bestehenden Standortes eines Wettbewerbers wäre uns möglich gewesen. Dies scheiterte jedoch am Veto der Kommune.“

Möglichkeit Mainau: Auch die Mainau war offenbar im Gespräch: „Alternativ haben wir in Zusammenarbeit mit der Kommune eine Lösung erarbeitet, die eine Versorgung von der Mainau vorsah. Da wir aber nunmehr nach der Fusion von Telefonica und E-Plus einen von deren Standorten in Litzelstetten übernehmen können, werden wir stattdessen demnächst diesen Standort nutzen“, so Kischkewitz in seinem Antwortschreiben.

Standort Kornblumenweg: Hierbei handelt es sich um den bestehenden Sendemast im Kornblumenweg. Noch sei nicht absehbar, wann dieser Standort in Betrieb gehen kann.

Die Frage der Entschädigung: Auf die Frage, ob Telekomkunden wie Wolfgang Haberbosch eine Entschädigung bekommen, antwortet Kischkewitz: „Preisnachlässe und Boni gibt es für temporäre Einschränkungen in einzelnen Mobilfunkzellen nicht.“ (as)