Zu einer spektakulären Rettungsaktion wurde die Feuerwehr am Mittwochvormittag in ein Waldstück oberhalb von Litzelstetten gerufen. Dort war ein Pferd in einen Graben gestürzt und konnte sich zunächst nicht selbstständig befreien.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lag das Tier in einem etwa einen Meter tiefen Bach auf der Seite und scharrte mit den Vorderbeinen. „Sofort wurde ein Tierarzt an die Einsatzstelle alarmiert und mit Schaufeln um die Hinterbeine des Pferds herum gegraben“, schreibt die Feuerwehr. Mit einer Motorsäge wurde das umliegende Gebüsch entfernt, um eine Rettung mit einem Kranwagen vorzubereiten.

Das Freigraben der Hinterbeine brachte den gewünschten Erfolg: Das Pferd konnte selbstständig aufstehen „und hat sich somit selber gerettet“, wie ein Sprecher der Feuerwehr auf Nachfrage schildert. Anschließend wurde das Tier an die glücklichen Besitzer übergeben. Die Feuerwehr war mit sechs Mann bei dem Einsatz, der etwa eine halbe Stunde nach der Alarmierung beendet war.