Konstanz Eine Nacht voller spektakulärer Experimente

In der zweiten Auflage der „Konstanzer langen Nacht der Wissenschaft“ geht es um Nachhaltigkeit, Gesellschaft und Alltag

OB Horst Frank, Priska Sieber (PHTG), Christoph Müller (Sparkasse), Bettina Gräfin Bernadotte (Insel Mainau), Ulrich Rüdiger (Uni Konstanz), Waltraut Liebl-Kopitzki (Stadt Konstanz) und Kai Handel (HTWG) freuen sich schon auf die lange Nacht der Wissenschaft.
OB Horst Frank, Priska Sieber (PHTG), Christoph Müller (Sparkasse), Bettina Gräfin Bernadotte (Insel Mainau), Ulrich Rüdiger (Uni Konstanz), Waltraut Liebl-Kopitzki (Stadt Konstanz) und Kai Handel (HTWG) freuen sich schon auf die lange Nacht der Wissenschaft. | Bild: STEINERT

Das wird eine aufregende Nacht. Die Besucher der zweiten „Konstanzer langen Nacht der Wissenschaft“ erwarten am Samstag, 5. Mai, spektakuläre Experimente und faszinierende Vorträge. Unter dem Motto „Wissenschaft trifft…!“ veranstalten die Stadt Konstanz, Insel Mainau, Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG), Universität Konstanz und Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) zum zweiten Mal die „lange Nacht der Wissenschaft“. An vier Schauplätzen können Jung und Alt ihrer wissenschaftlichen Neugier genüge leisten: im Kulturzentrum am Münster, an der HTWG, an der Universität Konstanz und auf der Insel Mainau.

Erstmals in diesem Jahr dabei ist die PHTG. Die PHTG befasst sich mit einem äußerst kontroversen Thema: Sollen Lehrerinnen heiraten? Ein überholtes Thema? Keineswegs, findet Priska Sieber, Rektorin der PHTG. Mit genau den gleichen Gründen argumentiere man heute gegen Kitas und andere Kinderbetreuungen.

An der HTWG erwarten über 30 Programmpunkte auf wissenshungrige Gäste. Besonders für die Kleinsten gibt es hier einiges zu sehen und zu lernen: Zusammen mit HTWG-Präsident Kai Handel erkunden Kinder die Hochschule, lernen indonesische Tänze oder chinesische Schriftzeichen. Aber auch für das Kind im Manne ist gesorgt: Eine riesige Carrera-Bahn wurde für „rein wissenschaftliche Zwecke“ aufgebaut, so Handel. Die meisten Veranstaltungen bietet die Universität Konstanz gleich an zwei Standorten an: in der eigenen Hochschule sowie wie der Blumeninsel Mainau. Es werden Führungen durch Labore, wissenschaftliche Foren, Stände zum Mitmachen, Vorträge und Experimente angeboten.

Etwas praktischer geht es auf der Insel Mainau zu. Hier steht nicht das Labor im Vordergrund, sondern die Natur. „Mit allen Sinnen sollen die Dinge erforscht werden“, sagt Bettina Gräfin Bernadotte, Geschäftsführerin der Mainau. Besonders auf dem Slackline-Parcour (eine neue Trendsportart ähnlich dem Seiltanzen) im Erlebniswald können die Besucher selbst ihren Gleichgewichtssinn erforschen.

„Ausklingen wird die lange Nacht der Wissenschaft auf der Mainau mit einer humoristischen Zusammenfassung über den gesamten Abend“, verrät die Gräfin. Ein Blick hinter die Kulissen der Wissenschaft lohnt sich also.

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