Die Fertigstellung der neuen Fahrradstraße vom Ebert- zum Zähringerplatz verzögert sich. Erst im April soll der Radweg fertig sein.

Bereits im Sommer 2017 sollte in der Jahnstraße und Petershauser Straße vom Ebertplatz zum Zähringerplatz eine zweite Fahrradstraße eingerichtet werden, die an die Fahrradbrücke anschließt.

Mit dem Rad durch Petershauser und Jahnstraße: Die Fahrradstraße hätte schon 2017 eingerichtet werden sollen. Nun soll sie im April 2018 fertig werden.
Bild: Oliver Hanser

Geplant ist, dass Radfahrer die gesamte Breite der Straße für sich nutzen dürfen. Autos können die Straße weiterhin nutzen, müssen sich aber im Tempo an die Radfahrer anpassen. Es habe Verzögerungen bei der Umsetzung der Fahrradstraße gegeben, berichtet Ulrich Hilser aus der Pressestelle der Stadtverwaltung. Die Abstimmungen zwischen Stadtverwaltung und der Polizei sowie dem Landratsamt hätten länger als ursprünglich gedacht gedauert. Die Arbeiten sollen nun im Februar in Abhängigkeit von der Wetterlage beginnen und im April fertig sein.

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Sturmtief Burglind hat für viele Behinderungen im Verkehr gesorgt, die Fähre stellte zeitweise den Betrieb ein, Straßen wurden wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Video: Oliver Hanser

Das Sturmtief Burglind, das am Mittwochvormittag von Westen her aufzog, hat im Stadtgebiet ganze Arbeit geleistet. 120 Einsätze hatte die Polizei von 8.30 Uhr bis kurz nach 13 Uhr zu absolvieren, berichtete Pressesprecher Bernd Schmidt und verwies darauf, dass dies ein sehr hohes Aufkommen an Einsätzen in kurzer Zeit bei einem Sturm sei. Die Schadensbilanz dürfte dennoch relativ hoch ausfallen. Am stärksten betroffen war der Verkehr. Zwei Mal musste die Fähre zwischen Konstanz und Meersburg ihren Betrieb einstellen. Von Ausfällen betroffen waren auch die Fahrgäste der Stadtbuslinie 13/4 in Konstanz. Ein umgestürzter Baum hatte schon gegen 10.30 Uhr die Straße zwischen Wollmatingen und Dettingen versperrt, die Buslinie wurde zeitweise nicht bedient. 

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Bei einem Autounfall ist die Batterie eines Elektroautos aus einem Wagen geschleudert worden und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.

Ein Unfall mit einem elektrisch angetriebenen Auto der Marke Chevrolet auf der Landesstraße 219 zwischen Allmannsdorf und Litzelstetten hat die Einsatzkräfte mehrere Stunden lang in Atem gehalten.  Beim Befahren einer Rechtskurve war laut Polizei-Pressemitteilung das Fahrzeugheck des in Richtung Litzelstetten fahrenden elektrobetriebenen Chevrolet Citysax nach links ausgebrochen, woraufhin das Auto gegen einen entgegenkommenden Ford prallte. Durch den Aufprall löste sich der Akku des Elektrofahrzeugs, wurde in den angrenzenden Grünbereich geschleudert, geriet dort in Brand und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Die beiden Insassen des Chevrolet und der Fahrer des Ford mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

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Das Amtsgericht hat einen Bauleiter verurteilt, weil er seine Arbeiter mit krebserregenden Stoffen arbeiten ließ.

Nach Wochen des Verhandelns am Amtsgericht ist das Urteil gefallen. In dem Prozess ging es um Pfusch mit krebserregenden Baumaterialien beim Abriss eines Hauses in der Marienhausgasse im Paradies. Der 43 Jahre alte Angehörige eines Betriebs im Bodenseekreis, der auf der Baustelle Regie führte, soll eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 40 Euro zahlen und die fünfstelligen Kosten des Verfahrens tragen. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dies passiert. Denn die Verurteilung wegen teilweise vorsätzlicher und teilweise fahrlässiger Verstöße könnte gewerberechtliche Konsequenzen haben, darauf wies Richterin Christine Kaiser hin.

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Die Polizei hat im Stadtteil Paradies einen Kleinwagen verfolgt, der mit gestohlenen Kennzeichen versehen war.

An der Einmündung Untere Laube/Gartenstraße wollte eine Polizeistreife den Fahrer eines Twingos kontrollieren. Doch das mit mehreren Personen besetzte Fahrzeug raste über die Gartenstraße davon und wurde von der dort fest installierten Geschwindigkeitsmessanlage geblitzt. Der verlassene Wagen konnte schließlich auf dem Parkplatz der Schänzlebrücke gefunden und sichergestellt werden. Am Fahrzeug waren als gestohlen gemeldete Kennzeichen angebracht. Noch in der Nacht ermittelte die Polizei einen Tatverdächtigen, der im Verdacht steht, das Fahrzeug geführt zu haben.

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