Landes-Sozialminister Minister Manfred Lucha (Grüne) bedankte sich bei den Konstanzer Studierenden, die die Auszeichnung bei der Preisverleihung in Bad Cannstatt sichtlich stolz entgegennahmen für ihr Engagement für Europa. Das teilt die Konzilstadt Konstanz mit, auch die Landtagsabgeordnete Nese Erikli zeigte sich in einer Pressemitteilung beglückt: „Wenn junge Menschen aus fünf europäischen Städten so engagiert über die Zukunft Europas sprechen, um etwas in Europa zu bewegen, dann ist das großartig." Die europäische Idee sei der Grund und Garant dafür, dass wir die längste Friedensphase erleben, die es auf diesem Kontinent jemals gab. Die europäische Leidenschaft und die gemeinsame Erarbeitung von Zukunftsvisionen der Jugendlichen im Konstanzer Europakonzil, so Erikli, "machen Mut und werden zu Recht ausgezeichnet.“

Rund 100 Projekte wurden im Jahr 2017 für den Preis eingereicht, zehn von ihnen wurden von der Jury nominiert und zum Abschlusstag mit Workshops und anschließender Preisverleihung eingeladen. Bei der Vergabe des Preises spielen die Beteiligung von Jugendlichen an der Konzeption und Durchführung des Projektes, Innovationsgehalt, Öffentlichkeit und Nachhaltigkeit eine Rolle. Der Jugendbildungspreis ist schon die zweite Auszeichnung für das Europakonzil: Vor einigen Wochen wurde das Projekt bereits mit dem Europapreis für das beste Partnerschaftsprojekt des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit geehrt.

Das Europakonzil brachte im November 2017 hundert Jugendliche und junge Erwachsene aus Konstanz und seinen vier europäischen Partnerstädten Fontainebleau, Tábor, Lodi und Richmond zusammen. In einergroßenReportage lesen Sie, wie sich die Teilnehmer über europäische Themen austauschten und in einem generations- und länderübergreifenden Workshop Ideen für die Zukunft der Städtepartnerschaften entwickelten.