Was diese Woche wichtig war Denkmalschutz, Weihnachtsmarkt, Pfoten weg: Darüber spricht Konstanz diese Woche

Falls Sie etwas verpasst haben: Hier sind die fünf wichtigsten Themen, die Konstanz diese Woche bewegt hat.

An den ersten sechs Standorten sind die neuen Blitzer in Betrieb genommen worden. Immer fünf sind gleichzeitig scharf gestellt.

Die Stadt Konstanz hat an den ersten sechs Standorten stationäre Blitzer in Betrieb genommen. Sie erfassen, je nach Standort, Verstöße gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 und 50 Kilometer pro Stunde. Das Risiko, erwischt zu werden, ist dabei gerade in den nächsten Wochen besonders groß. Denn von den geplanten neun Blitzer-Säulen stehen erst sechs. Weil die Stadt aber bereits fünf Kameras zur Verfügung hat, die wechselnd in die schwarzen oder silber-schwarzen Säulen eingebaut werden, ist zunächst fast jede bestückt. Die drei noch fehlenden Standorte – zwei an der Reichenaustraße und einer auf der Neuen Rheinbrücke – gehen versetzt in Betrieb.  Grund sind  Absprachen mit dem Bund und Engpässe bei den Baufirmen, so die Stadtverwaltung.

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Der Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie, Beat Fehlmann, verlässt Konstanz Ende August 2018.

Made in Konstanz: Beat Fehlmann, Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, freut sich, dass das Konstanzer Profi-Orchester mit vier Stücken das große Musikfeuerwerk beim Seenachtfest bereichert. 
Bild: Aurelia Scherrer
Bild: Aurelia Scherrer

Beat Fehlmann (43), seit 2013 Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie, verlängert seinen Fünf-Jahres-Vertrag nicht. Das wurde am Donnerstag bekannt – wenige Stunden bevor Fehlmann als neuer Intendant der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mit Sitz in Ludwigshafen vorgestellt werden sollte. Fehlmann erklärte den Schritt gegenüber seinen Mitarbeitern und den Konstanzer Stadträten mit seinen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten bei den deutlich größeren und besser ausgestatteten Landesorchester in Rheinland-Pfalz. Fehlmann steht bis 30. August bei der Stadt Konstanz unter Vertrag und will auch während der gesamten laufenden Spielzeit noch am Bodensee weiterarbeiten. Sein neues Engagement beginnt bereits am 1. September.

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Die Stadt erklärt, warum sie Irmi Wettes Präventions-Theaterstück "Pfoten Weg" nicht an Konstanzer Schulen aufführen lassen will.

Nachdem die Stadt Auftritte von Irmi Wette und ihrem Puppenspiel "Pfoten Weg" in städtischen Einrichtungen untersagt hatte, hat sie eine Pressemeldung verfasst in der die Absage erklärt wird. Darin heißt es unter anderem: „Die Entscheidung des Jugendamtes, für die präventive Arbeit in seinen Kindertagesstätten die von Frau Wette angebotenen Materialien nicht zu verwenden, wurde getroffen, nachdem Experten unabhängig voneinander das Theaterstück in unserem Auftrag bewertet haben.

" Irmi Wette reagierte gegenüber dem SÜDKURIER: "Es ist mir wichtig, zu betonen, dass entgegen der Stellungnahme der Stadt mir bis heute die kritischen Punkte der Bewertung durch die Experten der Stadt nicht dargelegt wurden. Mir wurde auch nach der Besichtigung des Theaterstückes im März 2014 kein Dialog angeboten, was ich sehr bedaure." 

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Die Stadt hat den Denkmalschutz für die Geschwister-Scholl-Schule selbst aktiviert, auch wenn sie sich nach der Bekanntgabe überrascht gezeigt hatte.

Auch an der Geschwister-Scholl-Schule soll sich einiges ändern.
Auch an der Geschwister-Scholl-Schule soll sich einiges ändern. | Bild: Oliver Hanser

Die Stadt Konstanz hat sich den Denkmalschutz für die dringend sanierungsbedürftige Geschwister-Scholl-Schule offenbar in Teilen selbst eingebrockt. Nach Informationen des SÜDKURIER war eine entsprechende Anfrage beim Landesamt für Denkmalschutz der Auslöser dafür, dass die Behörde das 1976 fertiggestellte Gebäude näher prüfte und es als wertvolles Beispiel für den Schulbau der 1970er-Jahre einstufte. So war die politische Grundsatzfrage, ob auch ein Abriss und ein Neubau denkbar wäre, der Auslöser für entsprechende Erkundigungen bei den Denkmalbehörden. Das Landesamt für Denkmalschutz bestätigte: "Wir haben das Verfahren nochmals geprüft und können Ihnen mitteilen, dass die Bitte durch die untere Denkmalschutzbehörde (Stadt Konstanz) an uns herangetragen wurde.

" Die Stadt bestätigte dies ebenfalls und erklärte, im Zuge der Grundsatzfrage zur Zukunft der Schule sei "routinemäßig das Landesamt für Denkmalpflege einbezogen" worden. Dies sei erfolgt, um Planungssicherheit zu bekommen. 

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Damit Sie sich nicht wundern, wenn Sie auf den Weihnachtsmarkt gehen: Betonpoller stehen außenherum und sollen die Besucher schützen.

Levin Stracke inmitten der Betonpoller, mit denen die Zufahrtsstraßen gesperrt werden. Heute werden sie postiert.
Levin Stracke inmitten der Betonpoller, mit denen die Zufahrtsstraßen gesperrt werden. Heute werden sie postiert.

Auch auf dem am Donnerstag gestarteten Konstanzer Weihnachtsmarkt werden in diesem Jahr die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht. Zwölf Betonpoller sollen an den Zugängen zum Weihnachtsmarkt verhindern, dass Fahrzeuge in die Menschenmenge fahren können. "Die stehen an der Brotlaube, an der Ecke Marktstätte/Sparkasse sowie am Bahnübergang am Konzil", erklärt Levin Stracke. Zehn der Quader wiegen jeweils zwei Tonnen, zwei davon jeweils eine Tonne. Damit folgen die Konstanzer Macher den Vorbildern von bereits gestarteten Märkten in Berlin, Hamburg oder Frankfurt. Konkrete Hinweise für eine Gefährdung des Konstanzer Weihnachtsmarktes gibt es nicht, teilte die Polizei mit.

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