Da kommt Vorfreude auf. Die konkreten Pläne für den Neubau Schwaktenbades versprechen viel, nicht nur das gewohnte Angebot wird wieder hergestellt, auch neue Attraktionen kommen hinzu. Zwei große Schwimmbecken mit einer Länge von 25 Metern geben Schwimmern und dem Schwimmunterricht ausreichend Platz. Das Nichtschwimmerbecken hat zwar die selbe Größe wie im alten Schwaketenbad, das Angebot für Kinder wird aber mit einer Aktionsfläche mit einer Art Wasserspielplatz erweitert. Hinzu kommt einer weitere Rutsche, ein Kursbecken und für Erhohulungssuchende ein Wärmebecken mit einer Wassertemperatur von 33 Grad und ein Dampfbad, welches mit Badekleidung benutzt wird.

Bei der Planung und Vorbereitung liegen die Verantwortlichen der Bädergesellschaft Konstanz voll im Zeit- und Kostenplan. Die aus dem Architektenwettbewerb veranschlagten Kosten von 28,4 Millionen Euro sind auch nach der detaillierteren Planung und Kostenrechnung nicht höher geworden. "Wir sind hochzufrieden, dass unsere Kostenschätzung stimmt", sagt Robert Grammelspacher, Geschäftsführer der Bädergesellschaft. Noch ist das Bad nicht gebaut, ob die Kosten auch im Lauf der Bauphase so bleiben werden, könne niemand wissen.

Von diesen 28,4 Millionen Euro kommen 12,4 Millionen Euro von den Badischen Versicherungen. Hierfür haben die Stadtwerke Konstanz eine Vereinbarung mit der Versicherung treffen müssen, weil diese nur Kosten für den Wiederaufbau des alten Bades trägt. "Die Modernisierung des Restaurants war bereits im Bau, eine zweite Rutsche und das Kursbecken hatten wir vor dem Brand ebenfalls bereits geplant. Auf dieser Grundlage ging die Versicherung mit", so Grammelspacher.

Im Sommer 2015 ist das ehemalige Schwaketenbad abgebrannt, schuld daran soll das Dachdecker-Unternehmen sein, welches während den Arbeiten zur Modernisierung des Restaurants den Brandschutz vernachlässigt hatte. Der Betrieb werde laut Norbert Reuter, Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz, etwa eine Million Euro an Schadensersatz zahlen müssen. So kommt die Modernisierung des Restaurants sowie eine zweite Rutsche und neue Becken mit vierjähriger Verspätung. Baubeginn soll, wenn der Gemeinderat in seiner Sitzung im Juni den Baubeschluss fasst, bereits im Herbst dieses Jahres sein. Laut diesem Zeitplan wäre eine Eröffnung des Schwaketenbades dann im Herbst 2019 möglich. Die Traglufthalle über dem Freibecken bei der Bodensee-Therme wird bereits im Frühjahr 2019 endgültig abgebaut.