Demnach gab es bereits am Samstag im Hörnle zwei Einsätze. Am Nachmittag wurde einem erschöpften jungen Mann auf das Badefloß geholfen. Für den Rückweg zum Ufer fehlte ihm laut DLRG die Kraft, die Rettungskräfte nahmen ihn mit zurück. Nur Momente später drohte, ein weiterer Jugendliche zu ertrinken. "Das schnelle Eingrifen der Rettungsschwimmer mit dem Rettungsbrett kann in letzter Sekunde Schlimmeres verhindern. Beide jungen Männer sind 17 Jahre alt und in einer Flüchtligsunterkunft in Leonberg untergebracht", notiert die DLRG.

Am Sonntagmittag kommen die Rettungskräfte gerade noch rechtzeitig als zwei Schwimmer einen dritten unter den Armen halten und versuchen diesen an der Wasseroberfläche zu halten. Die Experten der DLRG übernehmen die Kontrolle und schleppen den zu dem Zeitpunkt noch bewusstlosen Patienten an Land. "Glücklicherweise setzt die Atmung des Patienten spontan wieder ein", schreibt die DLRG zu dem Einsatz. An Land erfolgten schließlich weitere Lebensrettungsmaßnahmen, der 30-jährige Mann kommt wieder zu Bewusstsein und wird zur weiteren Behandlung und Behandlung ins Klinikum gebracht. Ungewöhnlich auch – in ihrer Pressemitteilung bedankt sich die DLRG bei allen Helfern: "Ein großes Lob von unserer Seite auch nochmal an alle Badegäste, die so tatkräftig unterstützt haben", heißt es in dem Bericht.

Am Sonntagabend wurde schließlich noch ein Paar aus Stuttgart und Göppingen vor dem Ertrinken gerettet. Ein von den beiden benutzter aufblasbarer Wal gibt ihnen keinen Halt mehr, sie können sich laut DLRG kaum noch über Wasser halten. Im letzten Augenblick gelingt es den Rettungskräften das Ertrinken beider zu verhindern und sie auf das Ruderboot zu bringen.