Eigentlich sollte der Konstanzer Bahnhof bereits im kommenden Jahr hindernisfrei sein. Weil allerdings ein überteuertes Angebot eingetrudelt sei, habe das Unternehmen die Ausschreibung für die Arbeiten zurückgezogen. Nun sei aber eine Baufirma gefunden, gibt die Stadtverwaltung Konstanz in einer Pressemitteilung den Stand der Dinge weiter.

In diesen Schritten soll der Umbau stattfinden

Bis Mitte 2019 soll der barrierefreie Zugang zwischen den Gleisen eins sowie zwei und drei hergestellt sein.

Anfang August starteten die Vorarbeiten zum Einbau zweier Aufzüge. Die hierfür notwendigen Absperrungen auf dem Bahnsteig würden allerdings für das Seenachtfest am 11. August zurückgebaut, sodass ein reibungsloser Ablauf des An- und Abreiseverkehrs zu der Großveranstaltung möglich sei.

Ab 13. August sollen die Tiefbauarbeiten anlaufen, heißt es von der Stadtverwaltung weiter. Während der Bauphase werde es immer wieder Einschränkungen auf dem Bahnsteig eins und in der Unterführung geben. Die Stadtverwaltung befinde sich in permanenter Abstimmung mit der Deutschen Bahn. So werde der Übergang über die Schienen auf Höhe des Schweizer Bahnhofs erst nach Fertigstellung der Aufzüge zurückgebaut.

Ab 2020 geht die Modernisierung des Bahnhofs weiter. Bei diesem zweiten Schritt erhöht die Deutsche Bahn die Bahnsteige auf 55 Zentimeter über der Schienenoberkante. Das erleichtert das Einsteigen in und das Aussteigen aus den Zügen.

Mitte 2021 soll der komplette barrierefreie Umbau des Bahnhofs Konstanz abgeschlossen sein, so die Stadtverwaltung. Konstanz beteiligt sich mit 1,5 Millionen Euro.