In den vergangenen Tagen haben Unbekannte mehrfach versucht, bei Konstanzer Betrieben Geldüberweisungen auf ausländische Konten zu veranlassen. Dabei erhielten Buchhalter der Firmen und weitere Personen, die berechtigt Zugang zu den Geschäftskonten haben, per E-Mail Mitteilungen mit den Absenderdaten des tatsächlichen Geschäftsführers und wurden darin aufgefordert, größere Geldbeträge wegen angeblicher kurzfristiger Geschäftsabschlüsse ins Ausland zu transferieren.

Um dem Nachdruck zu verleihen, wurde im Namen des Geschäftsführers teilweise auf die Gefahr hingewiesen, dass bei einer verzögerten Überweisung ein größerer Geschäftsabschluss gefährdet ist und in diesem Fall Nachteile für den Mitarbeiter zu drohen. Diesen Sachverhalt teilte die Polizei in ihrem Pressebericht mit. Bei den registrierten Fällen hätten sich die Adressaten bei der echten Geschäftsführung rückversichert und erfahren, dass es sich wohl um einen Betrugsversuch handelte.

Die Polizei warnt vor dieser bekannten Masche und rät, sich bei Geldtransaktionen von Geschäftskonten zwingend bei dem jeweils Verantwortlichen über deren Richtigkeit zu versichern. Im Verdachtsfall sollte die Polizei verständigt werden.