Erfrischende Säfte, knackiges Obst, frisches Brot – das und mehr versprechen die Veranstalter des Regionalmarkts, der am Sonntag, 13. Oktober, im Konzil Konstanz stattfinden wird. Damit wollen sie in Zeiten des Bienen-Volksbegehrens bewusst Transparenz schaffen und auf die Bevölkerung zugehen und sie informieren.

Im Konzil Konstanz findet der Regionalmarkt statt.
Im Konzil Konstanz findet der Regionalmarkt statt. | Bild: Lukas Ondreka

„Die Idee ist nicht ganz neu“, sagt Michael Baldenhofer, Geschäftsführer und Regionalmanager des Vereins Integrierte Ländliche Entwicklung Bodensee (ILE). Solche Veranstaltungen hätten in der Vergangenheit in unregelmäßigen Abständen – in Konstanz zuletzt 2011 – stattgefunden.

„Das Konzil wird bevölkert sein von Ausstellern aus der Region.“ Michael Baldenhofer
„Das Konzil wird bevölkert sein von Ausstellern aus der Region.“ Michael Baldenhofer

Bei einem Markt in Überlingen im vergangenen Jahr sei dann die Idee gekommen, ihn regelmäßig und an unterschiedlichen Orten stattfinden zu lassen.

Zuletzt fand der Regionalmarkt in Überlingen statt. Nun ist Konstanz an der Reihe.
Zuletzt fand der Regionalmarkt in Überlingen statt. Nun ist Konstanz an der Reihe. | Bild: Überlingen Marketing und Tourismus GmbH

Etwa ein Dreivierteljahr laufen die Vorbereitungen für den Markt in Konstanz bereits. Über 45 Aussteller haben sich angekündigt. „Das ganze Konzil wird bevölkert sein von Ausstellern aus der Region“, verspricht Michael Baldenhofer. Und er betont: „Ausschließlich regionale Partner.“

Informationen in der Ära Bienenrettung

Ziel sei es, denn Menschen „die guten Angebote der Region schmackhaft zu machen“. Gerade auch vor dem Hintergrund des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ wollen die Erzeuger zeigen, wie und was sie produzieren.

Video: Lange, Tobias

Parallel zu dem Regionalmarkt findet in Konstanz ein verkaufsoffener Sonntag statt. Zufall ist das nicht. Ausschlaggebend für den Termin ist aber nicht etwa die sonntägliche Einkaufsmöglichkeit. Der Markt kam zuerst.

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Dass er mit einem verkaufsoffenen Sonntag gekoppelt werden könnte, sei Inspiration der Marketing und Tourismus Konstanz gewesen, sagt Michael Baldenhofer.

Parallel zum Regionalmarkt findet auch ein verkaufsoffener Sonntag statt.
Parallel zum Regionalmarkt findet auch ein verkaufsoffener Sonntag statt. | Bild: Scherrer, Aurelia

Und da der Regionalmarkt von nun an ein regelmäßiger Bestandteil des Terminkalenders der Region sein soll, haben die Organisatoren den Regionalmarkt 2020 bereits im Blick. Dann wird er wieder in Überlingen stattfinden.

Kein Bedarf für Verkehrslotsen

7000 bis 10 000 Besucher erwarten die Organisatoren. „Das sind Erfahrungswerte aus 2011“, erklärt ILE-Geschäftsführer Baldenhofer. Sie hoffen, dass viele Besucher – insbesondere die Konstanzer – das eigene Auto stehen lassen und den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad nutzen oder zu Fuß gehen. „Das Konzil ist zentral gelegen.“

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Ein besonderes Verkehrskonzept für diesen Sonntag gibt es derweil nicht. „Aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre sind beim verkaufsoffenen Sonntag keine Verkehrskadetten notwendig“, erläutert Isabelle Klauser von der städtischen Pressestelle. „Auch ein Verkehrskonzept war bisher nicht erforderlich, da bisher die Infrastruktur immer ausgereicht hat.“

Führen Regionalmarkt und verkaufsoffener Sonntag zum Verkehrschaos? Die Stadtverwaltung ist zuversichtlich, dass es ohne Verkehrslotsen klappen wird.
Führen Regionalmarkt und verkaufsoffener Sonntag zum Verkehrschaos? Die Stadtverwaltung ist zuversichtlich, dass es ohne Verkehrslotsen klappen wird. | Bild: Rindt Claudia

Eine zusätzliche Ausschilderung wird es ebenfalls nicht geben. Das bestehende Parkleitsystem weise den Besuchern, die mit dem Auto anreisen, den Weg zu den Parkhäusern und Parkplätzen, sagt Klauser.

„Zudem empfehlen die Organisatoren die Anreise mit Bus, Bahn oder Fahrrad, da die Besucher viele Genussmomente – insbesondere beim Regionalmarkt – erwarten.“ Soll heißen: Es gibt Alkohol. Und der verträgt sich nicht mit dem Autofahren.