Konstanz Autofahrer aufgepasst: Die neuen Blitzer in Konstanz sind jetzt scharf

Erhöhtes Knöllchenrisiko in Konstanz: Die stationären Blitzer sind in Betrieb. Sechs Säulen sind bisher aufgebaut, in ihnen werden fünf Kameras wechselnd eingesetzt. Das heißt - die Gefahr, erwischt zu werden, ist besonders groß.

Fuß vom Gas auf vielen Strecken: Die Stadt Konstanz hat am Donnerstagnachmittag an den ersten sechs Standorten stationäre Blitzer in Betrieb genommen. Bereits ab heute erfassen sie, je nach Standort, Verstöße gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 und 50 Kilometer pro Stunde. Wer geblitzt wird und dabei auch noch mit Mobiltelefon in der Hand oder ohne Sicherheitsgurt zu erkennen ist, muss auch für diese Verfehlungen bezahlen.

Und damit entstehen die Bilder: Die Kamera kann in die Blitzer-Säulen ein- und ausgebaut werden. Die Autofahrer wissen damit nicht schon vorab, an welchen Stellen das Tempo tatsächlich überwacht wird.
Und damit entstehen die Bilder: Die Kamera kann in die Blitzer-Säulen ein- und ausgebaut werden. Die Autofahrer wissen damit nicht schon vorab, an welchen Stellen das Tempo tatsächlich überwacht wird. | Bild: Jörg-Peter Rau

Das Risiko, erwischt zu werden, ist dabei gerade in den nächsten Wochen besonders groß. Denn von den geplanten neun Blitzer-Säulen stehen erst sechs. Weil die Stadt aber bereits fünf Kameras zur Verfügung hat, die wechselnd in die schwarzen oder silber-schwarzen Säulen eingebaut werden, ist zunächst fast jede bestückt. Die drei noch fehlenden Standorte – zwei an der Reichenaustraße und einer auf der Neuen Rheinbrücke – gehen versetzt in Betrieb, wie es am Donnerstag hieß. Grund sind Absprachen mit dem Bund und Engpässe bei den Baufirmen, so die Stadtverwaltung.

Das Herzstück: Die Elektronik in den neuen Blitzern, hier am Standort Gartenstraße.
Das Herzstück: Die Elektronik in den neuen Blitzern, hier am Standort Gartenstraße. | Bild: Jörg-Peter Rau

Während die Aufstellung der Blitzer-Säulen fast überall problemlos möglich war, musste in der Gartenstraße ein einzelner Behindertenparkplatz verlegt werden. Nachdem auf Facebook eine Debatte darüber entbrannt war, ob für einen Blitzer wirklich ein Parkplatz geopfert wird, teilte Rathaus-Sprecher Walter Rügert dem SÜDKURIER dazu mit: Behindertenparkplätze würden in der Regel ausgewiesen, wenn eine konkrete Person einen konkreten Bedarf habe. Im Fall der Gartenstraße werde Ersatz auf der gegenüberliegenden Seite vorbereitet. Wer gehbehindert ist und einen entsprechenden Ausweis hat, könne überdies auch einen ganz normalen Bewohnerparkplatz in Anspruch nehmen, so die Stadtverwaltung.

Hier wird überwacht

Neun Standorte für stationäre Blitzer hat der Gemeinderat im September 2016 beschlossen. An sechs von ihnen sind die Säulen aufgebaut: Gartenstraße beim Ellenrieder-Gymnasium, Steinstraße bei der Gemeinschaftschule, einmal je Fahrtrichtung an der Laube auf der Höhe des Amtsgerichts, Mainaustraße auf der Höhe Zeppelinstraße beim Kinderhaus am Salzberg, Straße Im Loh am Ortseingang Litzelstetten. Drei weitere Standorte folgen Anfang 2018.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Mehr zum Thema
Verkehr in Konstanz: Überlastete Straßen, zu wenig Parkplätze und das Park and Ride-Angebot - im SÜDKURIER-Themenpaket finden Sie aktuelle Artikel und Hintergründe zum Thema Verkehr in Konstanz.
Außergewöhnliche Geschenkideen für Ihre Liebsten
Neu aus diesem Ressort
Konstanz
Konstanz
Konstanz
Reichenau
Konstanz
Was diese Woche wichtig war
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren