Wer derzeit auf der B33 in die Innenstadt fährt, kommt an einem großen Bauprojekt vorbei. In Stromeyersdorf entsteht zwischen Weberinnenstraße und Line-Eid-Straße das erste Obergeschoss eines Bürogebäudes, das im Frühsommer 2018 Richtfest feiern soll. Der Komplex ist Teil eines größeren Vorhabens, das in vier Bauabschnitte gegliedert ist.

40 Millionen Euro investiert die Dr.-Lang-Group in verschiedene Neubauten an Turm-, Line-Eid- und Weberinnenstraße. Seepark Campus soll das Gesamtensemble am Ende heißen und mit mehr als 30.000 Quadratmetern Nutzfläche ein neues Herzstück für Stromeyersdorf darstellen.

Bürokomplex, Parkhaus und Aparthotel entstehen

Zwei weitere Bauabschnitte sollen noch dieses Jahr starten. Neben dem Bürokomplex ist ein Parkhaus mit rund 290 Stellplätzen geplant. An der Ecke Weberinnen-/Turmstraße soll ein Aparthotel mit rund 120 möblierten Appartements entstehen, die zwischen einer Woche und einem halben Jahr vermietet werden sollen – vorzugsweise an Mitarbeiter, nicht nur der dort ansässigen Firmen. Die Baugenehmigung liegt bereits vor, berichtet Kornelius Laukhuf, Geschäftsführender Gesellschafter der Dr.-Lang-Group, auf Anfrage.

Ärztezentrum und gastronomische Angebote sollen folgen

Ende 2019 soll dann der vierte Bauabschnitt folgen: Ein Dienstleistungshaus, unter anderem mit Ärztezentrum und gastronomischen Angeboten. "Wir möchten an die gestiegenen Anforderungen an einen Arbeitsplatz anknüpfen und eine Nachbarschaft schaffen, in der Arbeiten Spaß macht", so Laukhuf.

In Stromeyersdorf hat sich in den vergangenen Jahren viel getan: Nahe der Agentur für Arbeit sind zwei Hotels entstanden. Auf dem sogenannten Wembleygelände zwischen Line-Eid- und Reichenaustraße plant der Projektentwickler Euroconcept ein Hotel, ein Maxx-e-Motion-Center mit Büros, Seminarräumen und autoaffinen Angeboten sowie ein Parkhaus – getan hat sich dort aber trotz vieler Ankündigungen noch nicht viel. Beschlossen ist der Bau der größten Konstanzer Gemeinschaftsunterkunft für 248 Flüchtlinge auf einem Grundstück nebenan.