Bis zu 40 Mitarbeiter, unterstützt von 30 bis 40 studentischen Mitarbeitern, arbeiten jeden Werktag in der Uni-Mensa. In der Vorlesungszeit sind sie dafür verantwortlich, dass 4000 Essen am Tag vorbereitet, gekocht und wieder abgespült werden.

 

Los geht es jeden Tag um 7 Uhr morgens. Ruder Ludia (links) und Anna Svintickaja bereiten als Erstes belegte Brötchen fürs Frühstück vor. Diese werden am Tag je nach Bedarf frisch nachproduziert.

 

Die Waren werden täglich angeliefert und Lebensmittel, die am gleichen Tag verwendet werden, kommen in die Tageskühlräume. Größere Lagerräume sind auf verschiedenen Stockwerken verteilt, die Kühltemperaturen variieren je nach Lagerung. Fleisch wird beispielsweise kühler gelagert als Milchprodukte oder Gemüse.

 

 

Die riesige Großküche, die 2008 renoviert wurde, bietet Platz zum Zubereiten der verschiedenen Angebote Wok, Grill, Eintopf, Bio-Essen oder Seezeit-Teller. 

 

 

Koch Günther Gehring kocht die erste Portion Maultaschen in der sogenannten Kippbratpfanne. In der Großküche raucht und duftet es aus allen möglichen Töpfen, Kesseln und Pfannen.

Meistens werden Nudeln und andere Gerichte vor der Mittagsessenszeit gekocht. Das Multifunktionsgerät, liebevoll „Kombidämpfer“ oder einfach nur „Kombi“ genannt, wärmt das Essen frisch vor der Ausgabe durch Dampf wieder auf. So kann sichergestellt werden, dass die Nudeln auch beim Verkauf noch Al dente sind. 

 

 

Eintopf und Soßen werden in den Kippkochkesseln gekocht. Diese haben ein Volumen zwischen 60 und 200 Liter.

 

 

Marco Abe, Leiter der Hochschulgastronomie Seezeit, steht für das Foto am Kessel, der insgesamt 200 Liter Ratatouille fassen kann. 

 

 

Die Küchenutensilien sehen zwar ähnlich aus, wie die, die wir aus normalen Küchen kennen. Schneebesen und Schöpflöffel erinnern aber von der Größe eher an Schneeschieber.

 

 

Die 4000 Tabletts mit Teller und Besteck müssen nach dem Essen auch wieder gereinigt werden. Zwei riesige Spülmaschinen sortieren vor dem Abspülen automatisch Besteck, Schälchen und Teller vom Tablett.

 

 

 

 

Thomas Kittendorf, stellvertretender Küchenchef, steht am Ausgabeband, kurz bevor dieses pünktlich um 11.15 Uhr die Teller nach draußen befördert. „An einem normalen Schni-Po-Tag frittieren wir bis zu 450 Kilogramm Pommes“, erzählt er.

 

 

Damit niemand bei so vielen Pommes schlecht wird, werden sogenannte Rückstellproben von jedem Essen aufbewahrt. Bei Verdachtsfällen werden die Proben an ein Hygieneinstitut geschickt und getestet. Ein negatives Testergebnis hat die Uni-Mensa jedoch noch nie erhalten.