So soll der Mann am Sonntagnachmittag zu einem Waldstück in Litzelstetten gefahren sein, wo er 19 Hanfpflanzen aufgezogen haben soll. Ermittler der aus Zoll- und Polizeibeamten bestehenden Ermittlungsgruppe des Konstanzer Polizeireviers überraschten den Mann. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden sie mit Unterstützung weiterer Zollbeamten und eines Rauschgiftspürhundes neben 500 Gramm Marihuana auch Kleinmengen von Kokain, Amphetamin, Ecstasy und LSD.

Die Polizei veranlasste daraufhin eine ärztliche Blutentnahme, da der 39-Jährige mit seinem Fahrzeug zum Waldstück gefahren war und dabei laut den Vermutungen der Ermittler unter Einwirkung von Betäubungsmitteln gestanden habe. Da keine Haftgründe gegen den Mann vorlagen, wurde der Tatverdächtige am Montag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln nun wegen des unerlaubten Anbaus und des Besitzes von Betäubungsmitteln.