Im Haushaltsplan von Hohenfels sind für dieses Jahr eigentlich drei Sanierungsprojekte vorgesehen: die Sanierung eines Bodens im Erdgeschoss und der Sanitäranlagen im Dorfgemeinschaftshaus Mindersdorf sowie die Sanierung der Fassaden von Bauhof und Gemeindezentrum in Liggersdorf. Für Letzteres wurden in Summe 55.000 Euro angesetzt. Für die Hohenfelshalle sind Mittel für Unterhaltungsmaßnahmen in Höhe von 17.000 Euro eingeplant.

Weil die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht voll umfänglich bekannt seien, sprach sich Bürgermeister Florian Zindeler in der jüngsten Gemeinderatssitzung für eine defensivere Betrachtung des Haushaltsjahres 2020 aus. Er empfahl, eine Gewichtung vorzunehmen und einige Maßnahmen zu verschieben.

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Auf die Frage von Gemeinderat Günter Leute, wo die Gemeinde gerade finanziell stehe, erklärte Zindeler, er rechne derzeit mit Mindereinnahmen von rund 500.000 Euro. Da noch unklar sei, welche Unterstützung von der Regierung komme, plane die Verwaltung vorsichtig und wolle nicht so dringende Maßnahmen zum Teil verschieben. Aber: Er wolle zwar sparen, jedoch keinen allzu großen Investitionsstau aufkommen lassen, betonte er. Die Sanierung der Fassaden sei bereits im März beauftragt worden, ergänzte der Bürgermeister.

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Gemeinderat Harald Benkler sagte, die Toilettenanlage im Dorfgemeinschaftshaus habe man schon 2019 in Eigenleistung renovieren wollen, was zeitlich dann aber doch nicht möglich war. Die Wand in den Sanitäranlagen sei nicht feucht und der Untergrund der Wände gut. Man könne neue Fliesen auf die vorhandenen kleben. Die Arbeiten am Boden im Erdgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses dagegen seien nicht allzu dringend. Grundsätzlich müsse man sich Gedanken darüber machen, eine gute Lösung für die Sanierung zu finden, die nicht den Kostenrahmen sprenge. Das Gremium beschloss, der priorisierten Sanierung der Sanitäranlagen zuzustimmen.