Die Notlage und damit die Notwendigkeit der Unterbringung geflohener Menschen hält an und wird vermutlich noch größer. Eigentlich hätte die Gemeinde Hohenfels laut Flüchtlingsaufnahmegesetz bis zum Jahresende 2021 für 42 Geflohene eine Anschlussunterbringung zur Verfügung stellen sollen. Doch die Pläne sind durchkreuzt worden. Hohenfels wollte von der Stadt Konstanz Wohncontainer zur Unterbringung Geflüchteter kaufen. Doch Konstanz gibt diese wegen eigenen Bedarfs nicht mehr her.

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Somit kann Hohenfels die gesetzliche Vorgabe nicht einhalten. Die Zeit bis zur Findung einer geeigneten Lösung solle jedoch genutzt werden, gab Hohenfelser Bürgermeister Florian Zindeler in der zurückliegenden Gemeinderatssitzung bekannt. Aus diesem Grund soll das für die Flüchtlingsunterbringung ausgewählte Gelände im Gewerbegebiet Bruck des Hohenfelser Ortsteils Liggersdorf bereits vorbereitet werden. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, diverse Abbrucharbeiten von Klärbecken und Gebäuden dem Fuhr- und Baggerbetrieb Halder aus Sauldorf-Rast zu einem Bruttopreis von 19.040 Euro zu vergeben. Das Gelände soll eingeebnet werden, sodass Erschließungsarbeiten stattfinden können.