Zwei Sportvereine aus Hohenfels möchten ihren Wasserverbrauch aus dem öffentlichen Trinkwassernetz verringern. Der TC Hohenfels-Mindersdorf, der FC Hohenfels-Sentenhart und die Gemeindeverwaltung seien schon länger im Austausch über eine sinnvolle Lösung, berichtete Bürgermeister Florian Zindeler in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Man habe über die Entnahme aus offenem Gewässer, Brunnen oder Zisternen gesprochen. Meist seien die Kosten oder das Ausfallrisiko bei Trockenheit ein Problem. Jetzt gibt es eine neue Idee.

Im alten Pumphaus in der Mindersdorfer Lindenstraße könnte eine neue Pumpe installiert und eine neue Wasserleitung verlegt werden, um beide Sportanlagen zu versorgen. Eine Querung unter der Kreisstraße sei vorhanden, erklärte der Bürgermeister. Zwei Angebote als Kostenvoranschlag ergaben Kosten von 16.100 Euro brutto. Diese Lösung könnte den Vereinen entgegenkommen, glaubte Florian Zindeler.

Maßnahme soll im nächsten Jahr umgesetzt werden

Zunächst handele es sich um eine „Erstabklärung mit dem Signal, dass die Verwaltung bereit ist, einen Teil der Kosten zu tragen und die Vereinswelt zu unterstützen.“ Geklärt werden müsse, ob die Sportverbände Zuschüsse zahlen, wie es sich mit dem Wasserrecht verhält, welcher Verein welchen Anteil trägt, welche Eigenleistungen möglich sind und auch, ob Fördermittel beantragt werden können.

Karlheinz Lehmann (FUW) fragte, warum man dieses Projekt unterstützen wolle, während andere (wie die Toiletten in der Halle) zurückgestellt würden. Der Bürgermeister erläuterte, man wolle zunächst einen Weg aufzeigen. „Wir arbeiten jetzt, um im Herbst Zahlen für den Haushaltsplan zu haben.“ Günter Leute (BLH) fand es grundsätzlich gut, den Brunnen zu nutzen. Florian Zindeler sagte zu, sich nach den positiven Rückmeldungen mit den Vereinen zusammenzusetzen, dann das Thema wieder ins Gremium zu bringen, gegebenenfalls die Finanzmittel bereitzustellen und die Maßnahme möglichst im nächsten Jahr umzusetzen.