Der Gemeinderat hat die neue Abfallwirtschaftssatzung für die Gemeinde Hohenfels beschlossen. Darin geht es auch um das Thema Entsorgungspflicht und den Ausschluss von dieser, zudem werden die verschiedenen Abfallarten genau erläutert.

Die Satzung thematisiert unter anderem das Einsammeln und Befördern der Abfälle, also zum Beispiel die Formen des Einsammelns, die Erläuterung der zugelassenen Abfallgefäße sowie die Durchführung der Abfuhr.

Änderungen gab es in den Bereichen Anschlusszwang und Überlassungspflicht, getrenntes Einsammeln von Abfällen zur Verwertung, den Benutzungsgebühren für die Entsorgung von Abfällen, die die Gemeinde einsammelt, und beim Paragraphen 26: Änderung des Inkrafttretens.

Gebührenerhöhungen werden einkalkuliert

Für die Abfallentsorgung ist nicht nur deutschlandweit, sondern auch in unserer Region zu großen Teilen das Entsorgungsunternehmen Remondis zuständig. Es hatte der Gemeinde Hohenfels Gebührenerhöhungen ab dem Jahr 2020 mitgeteilt.

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Und auch das Landratsamt Konstanz hatte der Gemeinde eine Erhöhung der Abfallgebühren ab dem Jahr 2022 übermittelt. Auf Basis dieser Erhöhungen hat die Gemeindeverwaltung Hohenfels nun die neuen Abfallgebühren kalkuliert.

Die Kosten im Überblick

In der Kalkulation wurde die gesamte Kostenüberdeckung aus dem Jahr 2017 und die Hälfte aus dem Jahr 2018 berücksichtigt, so dass sich nun folgende neue Jahresgebühren ergeben: Für Restmüllbehälter sind es 67,73 Euro für 60 Liter; 99,68 Euro für 120 Liter; 163,59 Euro für 240 Liter und 728,90 Euro für 1100 Liter.

Für Biomüllbehälter sind es 111,20 Euro für 60 Liter; 151,12 Euro für 120 Liter; 230,95 Euro für 240 Liter und 724,22 Euro für 660 Liter.

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Die Kosten für 70-Liter-Abfallsäcker erhöhen sich von 6 auf 8,50 Euro. Die Kosten für 40-Liter-Windelsäcke erhöhen sich von 2 auf 3 Euro. Hierbei wird jedoch seitens der Gemeinde ein Zuschuss von 3 Euro gezahlt.

Die Gebühr für die Befreiung vom Biomüll in Höhe von 5 Euro entfällt: Diese wurde bereits einkalkuliert.