In Liggersdorf gibt es aktuell keine Bauplätze, aber die Nachfrage ist da. Das Baugebiet Röschberg Süd könnte Abhilfe schaffen. Doch bis dort gebaut werden kann, sind noch einige Schritte zu gehen. In seiner jüngsten Sitzung beauftragte der Gemeinderat Bürgermeister Florian Zindeler, eine städtebauliche Vereinbarung mit der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH vorzubereiten und mit dem Landratsamt die Genehmigungsfähigkeit abzuklären.

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Erst der südliche Teil

Um die Wirtschaftlichkeit einer Bebauung betrachten zu können, war ein erster zeichnerischer Entwurf entstanden. Daraufhin konnten die Erschließungsmaßnahmen berechnet werden. Ergebnis: Die Gesamtfläche von 6,3 Hektar soll in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden: Der erste Bauabschnitt des Baugebiets Röschberg Süd soll in fünf bis zehn Jahren komplett bebaut sein. Im nördlichen Teil soll die Erschließung mittel- bis langfristig erfolgen.

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Auch wenn der Gesamterwerb der Fläche durch die LBBW vorgesehen sei, sei eine gesamte Erschließung aufgrund der Dimension und der Höhe der Kosten für eine kleine Gemeinde erschreckend.

Wie soll sich der Ort entwickeln?

Man überlege, wie man mit der Entwicklung in Liggersdorf umgehen könne und habe dafür zunächst den südlichen Teil des Gebiets herangezogen, so Zindeler. Dass ein möglicher Baubeginn sich um einige Jahre verzögern könne, liege an dem römischen Gutshof, der dort vor gut 20 Jahren entdeckt worden war. Der Kreisarchäologe wolle da zunächst graben. Die städtebauliche Planung enthält Ein- und Mehrfamilienhäuser, öffentliche Parkflächen, einen zentralen Platz und Vorschläge, wie beispielsweise angrenzende Flächen und Gebiete künftig angebunden werden könnten.