Auf Wunsch einiger Gemeinderäte ging Florian Zindeler in der jüngsten Sitzung auf die einzelnen Positionen des Verwaltungs- und Vermögenshaushalts ein. Den Erläuterungen der Liste, die veröffentlicht wurde, ist beispielsweise zu entnehmen, dass die Vergütung der Beschäftigten im Kindergarten rund 19.400 Euro mehr kostete, als im Ansatz vorgesehen war. Der höhere Betrag resultiere daraus, dass die Leitungsposition frühzeitig doppelt besetzt worden sei, um die Übergabe sicher zu gestalten.

Auch im Waldbereich lag das Ergebnis rund 21.000 Euro über dem Ansatz. Holzaufbereitungskosten in Höhe von rund 44.000 Euro durch die Nutzung von Sturm- und Käferholz hätten dazu geführt. Beim Wasserzuschuss entstand die Überschreitung des Ansatzes im Zusammenhang mit der Umstellung auf die Doppik. Abweichungen bei Abschreibungen kämen zustande, weil Abschreibungen anhand der Vorjahresergebnisse als Ansatz gebucht würden, die genaue Höhe aber erst zum Jahresende feststehe, wenn die tatsächlichen Anschaffungen des Jahres bekannt seien.

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Zindeler sagte, das konkrete Ergebnis des Haushaltjahres 2019 werde im Herbst 2020 vorliegen. Im Verhältnis sei aus seiner Sicht alles gut. Das Gremium stimmte den genannten Ausgaben zu. In der Hauptsatzung der Gemeinde Hohenfels ist geregelt, dass der Bürgermeister über- und außerplanmäßige Ausgaben bis zu 2500 Euro allein entscheiden darf. Höhere Überschreitungen müssen vom Gemeinderat genehmigt werden.