Spätestens im Frühjahr wird es die Kinder wieder vermehrt zum Spielen nach draußen ziehen, auch in der Gemeinde Hohenfels. Die hat nun sowohl für den geplanten neuen Spielplatz Sommerhalde im Ortsteil Mindersdorf als auch für den Spielplatz Kratellen in Kalkofen Beschlüsse gefasst, über die sich besonders die Kinder freuen dürfen.

Die Firma Hags-mb-Spielidee aus Dautphetal-Allendorf erhält Aufträge für die Beschaffung verschiedener Spielgeräte. Geplant ist, dass diese noch in diesem Jahr aufgestellt werden.

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Für beide Spielplätze hatte die Gemeindeverwaltung den Gemeindesräten des jeweiligen Ortsteils im November vergangenen Jahres vier Konzepte von Spielgeräteherstellern überreicht, die allesamt ein Angebot im Wert von jeweils rund 15.000 Euro erstellt hatten.

Alle Spielplätze sollten über ein Mindestangebot verfügen, zum Beispiel über ein multifunktionales Spielgerät, eventuell mit Sandspielbereich, über Sitzgelegenheiten für Aufsichtspersonen, Platz zum Toben und Fußballspielen und möglichst auch einen Baum als Schattenspender.

Austausch mit Familien führt zu Ergänzungen

Die Gemeinderäte waren daraufhin mit etlichen Familien im Austausch und es hat sich die Firma Hags-mb-Spielidee als Favorit mit bester Qualität bei vergleichbarer Preislage herauskristallisiert.

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Allerdings war es nach Rücksprache mit Familien zu weiteren Ergänzungen gekommen: Auf dem Spielplatz Sommerhalde in Mindersdorf sollte nämlich im Vergleich zur bisherigen Planung eine Nestschaukel ergänzt werden. Des Weiteren soll der Bereich rund um die Container etwas umgestaltet, ein Fahrradstellplatz ergänzt und ein Zaun- oder Heckenelement gebaut werden. Auch für den Spielplatz Kratellen in Kalkofen wurde eine Ergänzung gewünscht – dort soll ein Kletterelement hinzukommen.

Die Preise für die Angebote nach den Ergänzungen und Korrekturen lagen zunächst in Mindersdorf zwischen 15.000 und 18.000 Euro brutto und in Kalkofen zwischen 20.000 und 25.000 Euro brutto. Darüber hatten die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung diskutiert.

Diskussion um Kosten

Gemeinderätin Daniela Jage von der Bürgerliste Hohenfels (BLH) sagte: „Ich bin überrascht, dass das Angebot für Kalkofen plötzlich 70 Prozent teurer sein soll als vorher, nur wegen eines zusätzlichen Kletterelements.“ Dieser Meinung war auch Karlheinz Lehmann von der Freien Unabhängigen Wählervereinigung (FUW). Er forderte, man müsse Vergleichbarkeit schaffen. Und er betonte, dass es nicht sein könne, dass ein Spielplatz in Kalkofen so viel mehr koste als der Spielplatz in Mindersdorf.

Bürgermeister Florian Zindeler schlug schließlich vor, dass für beide Spielplätze ein Angebotspreis bis zu 18.000 Euro ein Kompromiss sein könne. Dem stimmten alle Räte einstimmig zu.