Das Ende der Sperrung der Landesstraße 194 bei Kalkofen ist nun in Sicht: Der Abschnitt der wichtigen Verkehrsachse von Stockach, über Hohenfels in Richtung Pfullendorf wird laut Angaben des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) voraussichtlich Ende Oktober wieder für den Verkehr freigegeben. Die Sicherung des rutschenden Hangs über der L 194 zwischen Mahlspüren im Tal und Kalkofen werde voraussichtlich Anfang Oktober beginnen, teilte das RP mit.

Der Hohenfelser Bürgermeister Florian Zindeler sagte nach dem Termin auf SÜDKURIER-Anfrage: „Die Arbeiten sollen – abhängig von der Witterung – zeitnah beginnen. Wir sind dankbar dafür, dass sich das RP Freiburg und das Landratsamt Konstanz im Eiltempo um eine nachhaltige Lösung bemüht haben und etwas Licht am Ende des Tunnels erkennbar ist. Zudem freuen wir uns, dass wir über die Fortschritte informiert werden.“

Der Hang zwischen Kalkofen und Neumühle bei Mahlspüren im Tal an der L194 droht abzurutschen beziehungsweise ist im Juli schon 70 Zentimeter gerutscht. Später noch etwas mehr. Dieses Bild entstand im Juli.
Der Hang zwischen Kalkofen und Neumühle bei Mahlspüren im Tal an der L194 droht abzurutschen beziehungsweise ist im Juli schon 70 Zentimeter gerutscht. Später noch etwas mehr. Dieses Bild entstand im Juli. | Bild: Gemeinde Hohenfels

Stabilisierung mit Erdbetonstützscheiben

Vertreter des RPs, der Gemeinde Hohenfels und die beauftragte Baufirma hatten in dieser Woche einen Termin vor Ort, um die aktuelle Lage am Hang über der Landesstraße zu begutachten und das Vorgehen zu besprechen. Die Stelle befindet sich kurz nach dem Ortsausgang von Kalkofen in Richtung Mahlspüren im Tal.

„Im Rahmen der Sicherungsarbeiten wird der Hang nun innerhalb des abgerutschten sowie des gefährdeten Bereichs mittels Erdbetonstützscheiben stabilisiert“, schreibt das RP in einer Pressemitteilung. Im Anschluss an diese Stabilisierung könne die Straße dann wieder freigegeben werden.

Wie es überhaupt zum Hangrutsch kam

Die Landesstraße 194 zwischen Mahlspüren und Kalkofen ist sei den starken Regenfällen am 9. Juli dieses Jahres gesperrt, da der Hang oberhalb der Straße ins Rutschen geraten war. Auch der Hang selbst, der nässebedingt in den Tagen darauf noch etwas weiter abgesackt ist, durfte seither nicht mehr betreten werden. Im Juli hatte der Leiter des Bauhofs vermutet, die Straße könnte Ende September wieder offen sein. Nun steht offiziell fest, dass es einen Monat länger dauert.

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